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Jahnaer Kirche ab August weiter saniert

Turmraum wird für Radfahrer und Wanderer geöffnet / Arbeiten bis Ende 2018 Jahnaer Kirche ab August weiter saniert

Freude beim Jahnataler Pfarrer Reinhard Mehnert: Es kann weitergehen mit der Innensanierung der Jahnaer Kirche. Allerdings reichen die Fördermittel der Landeskirche nicht aus, um den dritten Bauabschnitt in einem Rutsch zu erledigen. Daher werden die Arbeiten bis Ende 2018 gestreckt.

Das fehlende Deckenbild (im Foto links oben) soll noch in diesem Jahr ersetzt werden.

Quelle: Sven Bartsch (Archiv)

Jahna. Es hat einige Monate gedauert, doch nun kann Reinhard Mehnert, Pfarrer der Kirchgemeinde Jahnatal, die Sanierung der Jahnaer Kirche fortsetzen. „Wir haben die Fördermittelzusage von der Landeskirche vergangene Woche bekommen“, bestätigt er, doch die Freude ist geteilt. „Wir bekommen etwas über 9400 Euro, das ist nicht viel. Daher haben wir unseren Plan für den dritten Bauabschnitt auf zwei Jahre gestreckt und hoffen, dass wir im nächsten Jahr nochmal etwas kriegen“, sagt er.

Rund 75 000 Euro kostet der letzte Bauabschnitt, der in Teilen in diesem und im nächsten Jahr abgeschlossen werden soll, insgesamt. Zu den Fördermitteln der Landeskirche kommt noch Geld von der Landesdenkmalbehörde. Den Rest muss die Gemeinde aus Spenden und in Eigenleistung stemmen. Glücklicherweise gehören einige Handwerker zu den Gemeindegliedern, die sich auch schon beim Innenausbau im vergangenen Jahr hervorgetan haben.

Zu tun gibt es Einiges: „Dieses Jahr soll noch der Turmraum als Aufenthaltsraum für Radfahrer und Wanderer fertig werden. Und der Eingangsbereich wird rollstuhlgerecht umgebaut“, sagt Mehnert. Zudem soll die eine fehlende Deckenmalerei im Kirchenschiff ergänzt sowie das aus der Reihe tanzende Emporenfeld erneuert werden. Einige Schriftzüge an der Wand sollen durch eine Restaurierung für die Nachwelt gesichert werden. Damit die Kirche für lange Zeit im sanierten Zusatnd bleibt, wird ein ausgeklügeltes Belüftungssystem installiert. „Ein sensorgesteuertes System soll einen Ventilator betreiben und die Fenster automatisch öffnen, wenn draußen eine geringe Luftfeuchte herrscht. Umgedreht werden die Fenster geschlossen, wenn die Luftfeuchte draußen höher ist als drinnen“, erklärt der Pfarrer.

Im August könnten die ersten Arbeiten mit Firmenbeteiligung beginnen. Bis dahin will Pfarrer Mehnert schon mit Eigenleistungen begonnen haben. „Wir müssen den Putz abschlagen im Turmraum, den Fußboden dort ausheben, einfache Maler- und Elektroarbeiten angehen“, sagt er. Bis Weihnachten soll der erste Teil der Arbeiten abgeschlossen sein, so der feste Wunsch Mehnerts.

2018 geht es dann mit der Aufarbeitung der beiden Kronleuchter weiter sowie der hölzernen Christus-Statue am Kreuz. Auch eine Logenwand muss noch ersetzt und die Hochzeitstür am Eingang mit den ins Holz geschnittenen Eheringen erneuert werden. Der Treppenaufgang zu den Altaremporen ist dann der letzte Schritt der Innensanierung, die – vorausgesetzt Fördermittel und Spenden fließen – Ende des nächsten Jahres abgeschlossen sein soll.

Von Sebastian Fink

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