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Döbeln Jahnatalweg bekommt einheitliches Design über 26 Kilometer
Region Döbeln Jahnatalweg bekommt einheitliches Design über 26 Kilometer
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19:00 24.06.2016
Allein entlang des Ostrauer Abschnitts des Jahnatalweges werden 39 Schilder aufgestellt. Quelle: Gemeinde Ostrau
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Ostrau

Auffällig weinrot und mit frechem Schriftzug kommt das neue Logo des Jahnatalradwegs daher, der nun nur noch Jahnatalweg heißt und offiziell JTW abgekürzt wird. Gestaltet von Kai Eckert aus der Riesaer Stadtverwaltung, haben sich auch die Vertreter der anderen fünf anliegenden Gemeinden Ostrau, Zschaitz-Ottewig, Naundorf. Stauchitz und Döbeln auf den neuen Schriftzug und das kreisrunde Logo mit der Abkürzung geeinigt. „Wir wollten eine Farbe wählen, die einen Kontrast hat zur normalen Radwegbeschilderung gibt“, erklärt Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling, dessen Gemeinde die Förderung für die Aufstellung der Schilder federführend für den gesamten Radweg beantragen wird. Auf allen Wegweisern, Ortsschildern und Infotafeln entlang des Weges soll das Logo künftig zu finden sein, um den Wiedererkennungswert zu steigern.

Noch in diesem Jahr will die Ostrauer Verwaltung über die Kreisstraßenbau-Förderrichtlinie (KStB) Mittel für die Aufstellung der Schilder beantragen, die bis Anfang 2017 stehen sollen. Die Orte und auch die Anzahl für die Schilder sind bereits genau festgelegt. Allein auf Ostrauer Flur sind 39 Standorte vorgesehen.

Die aus den sechs Kommunen bestehende Anliegervereinigung hat sich dafür inzwischen auch auf die genaue Wegeführung geeinigt, von der Quelle der Großen Jahna im Döbelner Ortsteil Präbschütz bis zur Mündung in die Elbe auf dem Gebiet der Stadt Riesa. Der Ostrauer Gemeinderat erteilte seine Zustimmung in der Sitzung in dieser Woche.

Entlang der Strecke soll es auch neue Bänke, Unterstände und Infotafeln geben. Für den Ausbau des Weges und der Rastplätze auf den jeweiligen Territorien der Gemeinden sowie dessen Finanzierung einschließlich Fördermittelbeantragung sowie für die terminliche Organisation aller Maßnahmen werden die Anliegerstädte und Gemeinden jeweils selbst verantwortlich sein. Zugleich wird angestrebt, dem Jahnatalweg über alle Gemeinden hinweg einen roten Faden beim Erscheinungsbild zu geben. Daher wird es über Anzahl und Möblierung der Rastplätze eine gemeinsame Abstimmung geben.

Ostrau hat für seinen Abschnitt schon konkrete Pläne. „Die Hochwasserbeseitigungsmaßnahme am Radweg in Jahna wird nächste Woche übergeben. Von dort wollen wir nach Pulsitz weiterbauen. Den Rastplatz in Pulsitz wollen wir mit einem Unterstand und Spielgeräten bestücken und auch in der Biegung am Steinesel soll es eine Unterstellmöglichkeit geben“, sagt Schilling. Er will den Ostrauer Teil in Module unterteilen, die je nach Haushaltslage abgearbeitet werden können.

Bei der Wegepflege arbeiten die sechs Kommunen zusammen. Um den allgemeinen Alterungs- und Verfallsprozess kontrollieren zu können, wird der Jahnatalweg mindestens einmal jährlich durch eine von den Gemeinden benannte Person befahren und begutachtet.

Von Sebastian Fink

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