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Jawas knattern den Etzorfer Berg hinauf

Jawas knattern den Etzorfer Berg hinauf

Am Sonntag knattern sie wieder den Etzdorfer Berg hinauf, die Awos, Jawas und Simsons. Denn dann steigt das 9. Roßweiner Bergrennen. "Uns liegen bereits Anmeldungen vor.

Aber viele Fahrer melden sich erst am Sonntag vor dem Rennen an. Das ist bis 10 Uhr möglich", sagt Georg Riedel vom Verein Feuerwehrhistorie Roßwein, der das Rennen organisiert. Bei diesem gibt es in diesem erstmals zwei Starterklassen: In der einen treten die Fahrer von Oldimer-Krafträdern mit einem Hubraum von bis zu 70 Kubikzentimetern gegeneinander an, in der anderen Fahrer von Maschinen mit größeren Motoren. "Wir haben festgestellt, dass es die Mopedfahrer leichter hatten", sagt Georg Riedel. Das liegt an den besonderen Kriterien des Bergrennens, das eigentlich ein Zeitfahren ist. Es gilt, in zwei Läufen den Etzdorfer Berg idealerweise in der gleichen Zeit hinauf zu fahren. Je geringer die Differenz zwischen den beiden Läufen ausfällt, desto bester für die Platzierung. "Das ist mit einer schweren Maschine deutlich schwieriger zu bewerkstelligen, als mit einem leichten Moped", sagt Georg Riedel.

 

Es geht beim Roßweiner Bergrennen also im Endeffekt nicht darum, am schnellsten den Etzdorfer hoch zu düsen, sondern am konstantesten. Darum ist der Begriff "Rennen" auch leicht verwirrend. Aber er ist eben historisch verbürgt. "Von 1960 bis 1963 wurde hier ein Straßenrennen mit Serienmotorrädern ausgetragen", erzählt Georg Riedel. Ein tödlicher Unfall im Jahr 1963 beendete die kurze Renntradition am Etzdorfer Berg, der damals noch eine Pflasterstraße war. Seit neun Jahren hat sich nun der Wettbewerb des Zeitfahrens etabliert, der ausschließlich für alte Motorräder und Mopeds gedacht ist und der wegen seiner Geschichte "Bergrennen" heißt. Für den Wettbewerb am Sonntag haben sich unter anderem Jawa- und Simson-Fahrer angemeldet. Diese kommen nicht nur aus der Region Döbeln sondern aus dem ganzen Landkreis Mittelsachsen, wie Georg Riedel berichtet.

Wurzel, Dirk

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