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Jugend-Cup: Harthaer Gymnasiasten sahnen Trophäen ab

Drachenbootcup in Westewitz Jugend-Cup: Harthaer Gymnasiasten sahnen Trophäen ab

39 Teams ruderten am Freitag beim 13. Jugenddrachenbootcup auf der Regattastrecke in Westewitz als würde es um ihr Leben gehen. Gymnasiasten, Ober- und Berufsschüler lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bis am Ende die glorreichen Sieger feststanden. In Sachen „Kostüm“ wuchsen in diesem Jahr alle Teams über sich hinaus.

Die Götter vom Team „Helden des Olymp“ schafften es zwar nicht aufs Treppchen, dafür hatten sie aber sichtlich Spaß am Paddeln auf der Westewitzer Regattastrecke.

Quelle: Sven Bartsch

Westewitz. Bunt, bunter, Jugenddrachenbootcup: Zur 13. Auflage ließen es sich die Schüler und Schülerinnen aus der Region nicht nehmen, schrill und laut an der Regattastrecke in Westewitz zu feiern. 39 Teams – so viele wie lange nicht mehr – traten in drei Altersklassen gegeneinander an.

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Bunt, bunter, Jugend-Drachenboot-Cup: 39 Teams paddelten am Freitag auf der Regattastrecke in Westewitz um die heiß begehrten Trophäen.

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Schon frühzeitig stellte sich so manche Mannschaft als Favorit heraus. Dazu gehörten auch die Elftklässler des Döbelner Lessing-Gymnasiums. Als „Ab(i)flug 20-17“ erschien die Truppe auf der Bildfläche, verkleidet als Urlauber in Hawaiihemden, Flugbegleiter und Piloten. Trommlerin Anna Altena gab den Takt vor, ihre Maschinenbesatzung folgte. Haushoch entschieden sie fast jeden Durchgang für sich. Lukas Fuchs – mit einem Megafon bewaffnet – heizte die Stimmung zusätzlich auf. Heimlicher Stargast des Jugenddrachenbootcups war aber Arne Theiss. Der Physik-, Mathe- und Astrologielehrer war der Fluglotse des Teams, wedelte mit seinen Signalgerätschaften herum und sorgte für die nötige Motivation. Für seinen Einsatz wurde er belohnt – als kreativster Lehrer bekam er die Siegertrophäe überreicht.

Sieger der Herzen

Etwas ernster, wenn auch nur auf dem Papier, ging es bei Berufsschülern des BSZ Döbeln-Mittweida zu. Als „Gelbe Bedrohung“ zwängten sie sich in Maleranzüge, die sie vorher blau-gelb angemalt hatten. „Wir sind die Minions“, erklärt Nancy Söll. Für sie und ihr Team lief es auf dem Wasser nicht ganz so gut, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. „Wir sind Sieger der Herzen“, pflichtete Trommlerin Melanie Flohr bei. Dass die Mannschaft nicht ganz so gut abschnitt, erklären sich die Berufsschüler so: „Nur ein Training im Vorfeld ist schon ziemlich wenig. Nach einer Stunde waren wir gerade mal warm, da war es schon wieder vorbei“, so Nancy Söll. Ein Training reichte den „Nowitzki-Kids“ völlig aus. Die Zehntklässler vom Harthaer Martin-Luther Gymnasium fanden schnell in ihre Rollen – nicht nur was das Kostüm betrifft, verkleidet als Basketballspieler. Und die Mädels waren Cheerleader. Einen letzten Tribut zollten die Neuntklässler vom Harthaer Gymnasium ihrer Klassenlehrerin Dagmar Koslowski. Die Klasse nannte sich Kosi’s Puppenstube genannt, weil sie Frau Koslowski wahrscheinlich das letzte Jahr als Klassenlehrerin hat. Schon zum dritten Mal war das Team am Start.

Den kompletten Überblick hatten Martina Naumann und Matthias Lange von der Abteilung Kanu des ESV Lok Döbeln. Sie leiteten den Jugenddrachenbootcup, hielten alle Teilnehmer den ganzen Tag lang auf dem Laufenden, wer wo wann startet. Auch Hans Lange, langjähriger Chef-Organisator des Spitzstein-Drachenbootcups, schaute mit der gesamten Familie vorbei.

Kopf-an-Kopf-Rennen um Podestplätze

„Ich halte mich im Hintergrund auf und helfe mit, wenn ich gebraucht werden. Komplett rausnehmen wollte ich mich ja nicht“, erklärt der Mann, der sonst vor allem das Mikrofon in der Hand hatte und den Cup moderierte.

Nachdem die ersten Vorläufe und Hoffnungsläufe gelaufen waren, wurde es ernst: Die Finalläufe standen auf dem Plan und für die Schüler ging es um alles. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die Teams „Boot Camp“, „Ab(i)flug 20-17“ und „Ali Berge und die 16 Räuber“. Sie kämpften um die Platzierungen auf dem Podest. Am Ende setzten sich die Harthaer Gymnasiasten aus dem „Boot Camp“ haarscharf gegen ihre Konkurrenz vom Döbelner Gymnasium durch. Der Jubel war groß, vor allem als sie auch noch in für den besten Schlachtruf ausgezeichnet wurden. Die schönste Trommlerin wurde Lisa Aust vom Team „Superboot“. Sie und ihre Mitschüler kamen vom Martin-Luther-Gymnasium Hartha. Mit seinen Kostümen räumte allerdings ein anderes Team ab: „Victores-Krümelmonster“ vom Lessing-Gymnasium Döbeln machten ihrem Namen alle Ehre und kamen mit Keksen bewaffnet zur Jugenddrachenbootcup.

Übrigens: Am Sonnabend rollt das DAZ-Reportermobil nach Westewitz. Hinweise sind möglich unter 0175/9361002. Wer das Mobil sieht, kann außerdem zwei Karten für das Udo-Lindenberg-Konzert am 26. Juni gewinnen. Einfach bis 15. Juni ein Foto vom DAZ-Golf per Mail an daz.aktion@lvz.de schicken.

Ergebnisse

1. Lifeguards (Martin-Luther-Gymnasium Hartha), 2. Victores-Krümelmonster (Lessing-Gymnasium Döbeln), 3. WC-Enten (MLG Hartha).

1. Die Bootsbesitzer der Königsaura (MLG Hartha), 2. Pfandpiraten (LGD Döbeln), 3. Nowitzki-Kids (MLG Hartha).

1. Boot Camp (MLG Hartha), 2. Ab(i)flug 20-17 (LGD Döbeln), 3. Ali Berge und die 16 Räuber (LGD Döbeln)

1. Superboot (MLG Hartha), 2. WC-Enten (MLG Hartha), 3. Army Fighters (Peter-Apian-Oberschule Leisnig)

1. Boot Camp (MLG Hartha), 2. Sternburg (LGD Döbeln), 3. Hinz Angels (LGD Döbeln).

1. Victores-Krümelmonster (LGD Döbeln), 2. Die Gelbe Bedrohung (Berufsschulzentrum Döbeln-Mittweida), 3. Das Disco-Boot (MLG Hartha).


Von Stephanie Jankowski

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