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Döbeln Jugend ins WKZ: Stadtrat René Michael Röder schlägt Klubstandort in Waldheim vor
Region Döbeln Jugend ins WKZ: Stadtrat René Michael Röder schlägt Klubstandort in Waldheim vor
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Ideal für einen Jugendklub: Stadtrat René Michael Röder (SPD) schlägt vor, das Haus an der Gartenstraße dafür zu nutzen, wenn das Kulturzentrum umgezogen ist. Foto: Dirk Wurzel Quelle: Dirk Wurzel
Waldheim

m November soll das Waldheimer Kulturzentrum (WKZ) von der Gartenstraße ins Stadt- und Museumshaus am Niedermarkt umziehen. Schon jetzt kursieren Vorstellungen, was in das Gebäude nach dem Umzug des WKZ einziehen kann.

Der Waldheimer Kantor und SPD-Stadtrat René Michael Röder hat dafür den Kriebethaler Jugendklub im Auge, der bald sein Domizil verlieren wird (die DAZ berichtete). Den besuchen ohnehin schon viele Waldheimer. „Es war im Jugendstadtrat Thema, einen Jugendklub in der Innenstadt zu schaffen. Der Checkpoint ist zu abgelegen und gilt als Kindereinrichtung“, sagte der Stadtrat. Er schlug vor, das WKZ als Jugendeinrichtung zu nutzen. „Hier bietet sich die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kriebstein“, so René Michael Röder.

Bibo soll an der Gartenstraße bleiben

Nicht nur auf der Jugendstadtratssitzung in diesem Jahr war ein Freizeitreff in der Innenstadt Thema, sondern auch schon vor zwei Jahren. Der „Checkpoint“ zieht ins Stadtmuseum, wenn das ins Napoleonhaus geht, hieß es damals.. Mit der Schließung des Kriebethaler Klubs hat die Debatte nun wieder neue Nahrung bekommen und die Welt der Erwachsenen in Waldheim erreicht. Stadtrat Röder weist bei seinem Vorschlag daraufhin, dass die Interessen der Anwohner mit denen Jugendlichen in Einklang zu bringen sei. Nicht, dass es da Stress gibt wegen zu lauter Musik oder einem unordentlichen Außengelände. René Röder will zudem, dass die Stadtbibliothek auch nach dem WKZ-Umzug am Standort an der Gartenstraße bleibt. „Der ist einfach zentral und gut gelegen an der Bushaltestelle“, sagt der Stadtrat.

Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) sagt zu Vorschlägen für eine künftige Nutzung des WKZ-Gebäudes, dass die Stadt diese vernünftig abwägen muss. Das gilt natürlich auch für die Idee, die Immobilie an der Gartenstraße zu einem Vereinshaus umzugestalten – einen Ort, wo sich die Mitglieder von Waldheims zahlreichen Vereinen zu ihren Versammlungen treffen können. Zum Vorschlag Jugendklub ins WKZ sagt Steffen Ernst: „Wir haben unsere Jugendeinrichtung in Massanei. Ich nehme Herrn Röders Vorschlag als persönliche Stellungnahme.“ Wie es mit dem Gebäude nach dem WKZ-Umzug weitergehen wird, ist derzeit noch nicht ganz klar. Einige Waldheimer vermuten, dass es die Stadt dann verkaufen will.

Im Napoleonhaus rotieren die Gewerke

Im künftigen Stadt- und Museumshaus arbeiten derzeit die Heizungsbauer, Elektriker, Trockenbauer und die Maurer, die die Wände verputzen. Der Fußboden aus Rochlitzer Porphyrtuff liegt im Erdgeschoss komplett drin. Über diesen Baustand informierte der Bürgermeister zur jüngsten Stadtratssitzung. Demnächst soll das Haus seine Anschlüsse für Strom und Wasser bekommen. In der 24. Kalenderwoche, also in der Woche ab 12. Juni, will die Stadt die Malerarbeiten vergeben. Den Auftrag für den Glaspavillon will sie demnächst ausschreiben. Es geht also mit Riesenschritten auf die Fertigstellung zu. Am 24. November 2017 soll das Stadt- und Museumshaus fertig sein, pünktlich zum 70. Todestag von Georg Kolbe.

Von Dirk Wurzel

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