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Kerkermeister entführt in dunkle Kapitel der Burg Mildenstein

Kerkermeister entführt in dunkle Kapitel der Burg Mildenstein

Am Sonntag feiern Museen in Deutschland bereits den 38. Internationalen Museumstag. In diesem Jahr unter dem "MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT." Dabei haben die beteiligten Museen ein vielfältiges Programm mit tollen Aktionen, spannenden Entdeckungen und vielem mehr vorbereitet.

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Kerkermeister Michael Kreskowsky führt durch die Burg-Keller.

Quelle: Burg Mildenstein

Ebenfalls im Boot ist die Burg Mildenstein. Der Veranstaltungsort bietet thematisch passend Führungen mit dem Kerkermeister an.

 

Unter dem Titel bei "Wasser und Brot" geht es am Sonntag jeweils 14 und 16 Uhr durch den Marterkeller und zu den Gefängniszellen. In ein finsteres Loch gesperrt, grausam gefoltert, verstümmelt oder gar vor aller Augen hingerichtet. Diese Grausamkeiten begleiteten die Rechtsprechung im Mittelalter. Burgen waren seit jeher Orte der Herrschaft und damit auch der Gerichtsbarkeit. Bei den Sonderführung mit dem Kerkermeister - in Person des Gästeführers gewohnt gekonnt Michael Kreskowsky - erhalten die Besucher Einblicke in dieses dunkle Kapitel der wechselvollen Geschichte der Burganlage.

 

Vielleicht verspürt der eine oder andere einen leichten Schauder beim Blick in die lange verschlossenen Gefängnisgewölbe, dessen Ersterwähnung tatsächlich bis ins Jahr 1504 zurückgeht. Die finsteren Stuben befinden sich neben der Kapelle. Hier saßen unter anderem auch Steuerbetrüger ein - und auch diese Gewölbe schließt der "Meister des Kerkers" für neugierige Gäste auf. Darüber hinaus kann die Burg Mildenstein auf eine beeindruckende Geschichte verweisen. Immerhin wurde der seit frühgeschichtlicher Zeit besiedelte Sporn über der Freiberger Mulde erstmals 1046 als Bestandteil der Burgwardorganisation im deutschen Markengebiet erwähnt. nga

 

Führungen am Sonntag 14 und 16 Uhr, Erwachsene 6 Euro Eintritt, Kinder ermäßigt 3 Euro. Bitte unter der Telefonnummer 034321/62560 anmelden.

Natasha Allner

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