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Döbeln Kiebitz, Kriebstein, Döbeln: Wo der Kreis Straßen baut und wo nicht
Region Döbeln Kiebitz, Kriebstein, Döbeln: Wo der Kreis Straßen baut und wo nicht
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Der Bau der Kake in Döbeln soll nach dem Sommer beginnen. Derweil hat das Lasuv für die Stadt Döbeln die Ortsverbindungsstraße nach Oberranschütz so weit fertig gestellt, dass diese Ende des Monats freigegeben werden kann. Quelle: Sven Bartsch
Kiebitz/Kriebstein/Döbeln

In Kriebstein läuft nicht nur beim Bau der Straße zwischen Rittergut und Talsperrenparkplatz alles rund. Der Landkreis will hier noch in diesem Jahr beginnen, das Baufeld für eines seiner größten Projekte frei zu machen: Die Entschärfung des Burgberges. „Wir planen noch in diesem Jahr den Abriss zweier Gebäude. Das wird voraussichtlich im September beziehungsweise Oktober“, sagt Claudia Richter, Leiterin des Fachbereichs Straßen im Landratsamt Mittelsachsen. Bei den Häusern handele es sich um ein ehemaliges Fabrikgebäude und ein ehemaliges Wohnhaus. Sie stehen links der Straße, wenn man den Burgberg hinauf fährt oder läuft. „Das Vorhaben ist eng mit dem Naturschutz abgestimmt“, sagt Claudia Richter. Denn um möglicherweise in den Bruchbuden brütenden Vögeln nicht das Haus unterm Nest wegzureißen, hat das Landratsamt den Abriss auf den Herbst verlegt. Es habe auch Hinweise auf Fledermäuse gegeben. Die Häuser seien aber kein Quartier der fliegenden Säugetiere. Der Landkreis Mittelsachsen und der Freistaat Sachsen haben Teilflächen des Altwerkes der Papierfabrik Kübler und Niethammer am Fuße des Berges Anfang Oktober 2016 gekauft und damit die Grundstücksfrage für den geplanten Straßenbau am Burgberg geregelt. Für diesen läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren.

Hier rücken die Baumaschinen an

In Geringswalde hat der Landkreis jetzt Fördermittel für den Straßenbau der Kreisstraße 8294 in Aussicht gestellt bekommen und bereitet die Ausschreibung für den ersten Bauabschnitt vor. Die K 8294 führt von der Stadtmitte in Richtung Erlbach. Der Baubeginn ist für den September vorgesehen.

Ebenfalls im Gemeindegebiet von Geringswalde lässt der Landkreis die Straße von Arras nach Holzhausen sanieren, was innerhalb eines Monats abgeschlossen sein soll.

Noch in der Schwebe hängt die Deckensanierung der Kreisstraße im Leisniger Ortsteil Marschwitz. Hier findet das Amt derzeit keine Firma, die die Baugrunduntersuchung ausführt.

Zur Kategorie Schadensbeseitigung nach dem Hochwasser 2013 fällt der Ersatzneubau der Brücke der Kreisstraße 7597 am neuralgischen Punkt bei der Feuerwehr in Gleisberg. Hier ist der formelle Baubeginn für November anvisiert, bis Juni 2018 soll alles fertig sein. Das Straßenamt favorisiert eine Fertigteilbrücke, die schneller zu errichten ist. Die eigentlichen Arbeiten sollen erst 2018 beginnen.

Da ist man mit dem Bau der Kreisstraße 7547 durch Kiebitz deutlich weiter. „Wir haben jetzt den Zuwendungsbescheid für die Fördermittel erhalten“, sagt Claudia Richter. Nun kann das Landratsamt das Vorhaben ausschreiben. Ein Baubeginn ist für September geplant, die Arbeiten sollen ein gutes Jahr dauern. „Es ist ein recht umfangreiches Vorhaben, dass den Neubau einer Brücke und einer Stützwand umfasst“, sagt Claudia Richter. Während der Bauarbeiten sollen die Anwohner auf ihre Grundstücke gelangen können, heißt es aus dem Landratsamt.

In Technitz hat das Amt die Sanierung der Brücke über die Freiberger Mulde erstmal verschoben. Zwar übernimmt hier der Freistaat Sachsen die vollen Kosten, da Mittelsachsen hier Schäden beheben will, die das Hochwasser vor vier Jahren angerichtet hat. Aber: „Unsere Preisvorstellungen lagen bei 150 000 Euro. Die abgegebenen Angebote bei der Ausschreibung haben diese um ein vielfaches übertroffen“, sagt André Kaiser, Pressesprecher des Landratsamtes Mittelsachsen. An der Technitzer Brücke sind die Widerlager verschlissen, der Landkreis als Baulastträger will sie erneuern lassen. Mit Einschränkungen für den Verkehr ist dieses Vorhaben nicht verbunden, das nun erstmal verschoben wurde.

Beginnen wird dagegen im August der Bau der B 175 in Döbeln, die Entschärfung der Gakendelle. Hier sind der Kreis und die Stadt Döbeln beteiligt, die die Baulast für die Kreis-, beziehungsweise Gemeindestraßen haben. Die Gemeindestraße zweigt an der Chausseehauskreuzung nach Zschäschütz ab, die Kreisstraße 7515 nach Mochau. Ziel dieser vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr betriebenen Baumaßnahme ist auch eine Entschärfung dieser schrecklichen Ypsilon-Kreuzung.

Von Dirk Wurzel

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