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Döbeln Kiebitz und Schmorren sollen neue Straßenleuchten bekommen
Region Döbeln Kiebitz und Schmorren sollen neue Straßenleuchten bekommen
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17:19 25.01.2016
Neue LED-Laternen sollen Strom sparen, ohne dass die Beleuchtungsdichte nachlässt. Quelle: dpa
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Ostrau/Kiebitz/Schmorren

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen will die Gemeinde Ostrau in Kiebitz und Schmorren: Da Stromanbieter Mitnetz in beiden Orten das Stromnetz saniert – Freileitungen werden durch Erdkabel ersetzt – und zugleich alte Strommasten abgebaut werden, sollen beide Orte eine neue Straßenbeleuchtung erhalten. In der jüngsten Gemeinderatssitzung stimmten die Delegierten für die Aufnahme beider Projekte in den diesjährigen Haushalt. Knapp 160 000 Euro werden in Kiebitz inklusive Planung, rund 5300 Euro in Schmorren fällig. Zu viel, müsste die Gemeinde dies allein stemmen. Doch eine in Aussicht gestellte 80-prozentige Förderung durch das Programm Leader Entwicklungsstrategie (LES) im Förderbezirk Lommatzscher Pflege, ermöglicht die Investition. Unter diesem Vorbehalt wird das Geld eingestellt.

In Kiebitz, wo zugleich der Landkreis die Ortsdurchgangsstraße saniert, sind die Berghäuser, Feldhäuser und Tollschützer Straße sowie der Fleischerwinkel betroffen. Im Februar soll die abgesackte Kirchenmauer saniert werden, danach könnte der Bau der Beleuchtung beginnen. Geplant sind Leuchtmasten im Abstand von 47 Metern. Dies sei die äußerste Norm, versicherte Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling (CDU), spare Masten und erleuchte den 1,50 Meter breiten neuen Fußweg dennoch hell genug. Dieser soll in Richtung Mockritz gesehen nur auf der rechten Fahrbahnseite entstehen. Die Kosten will die Gemeinde nach drei Jahren dank der LED-Technik amortisiert haben. Durch die bisherige Umstellung auf LED seien die Stromkosten von 2014 zu 2015 bereits um 13 000 Euro zurückgegangen.

In Schmorren ist der Bau der neuen Lichtmasten, der noch im ersten Halbjahr erledigt werden soll, doppelt abgesichert. Kommen die Fördermittel nicht, übernimmt Strromversorger Envia 3000 Euro der Kosten im Rahmen ihrer jährlichen Förderung von neuen Straßenbeleuchtungen in der Gemeinde.

Von Sebastian Fink

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