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Döbeln Kiebitzer Dorfstraße bleibt bis Ende 2017 gesperrt
Region Döbeln Kiebitzer Dorfstraße bleibt bis Ende 2017 gesperrt
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17:24 25.05.2016
Die Dorfstraße in Kiebitz ist zurzeit wegen der Sanierung der Kirchenmauer gesperrt. Im August soll auch der Leitungs- und Straßenbau beginnen. Quelle: Sven Bartsch
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Kiebitz

In Kiebitz haben die Rückbauarbeiten an der einsturzgefährdeten Kirchenmauer begonnen, um Platz für eine neue zu schaffen. Das erfordert die Vollsperrung der angrenzenden Straße. „Wir sind sehr froh, dass das jetzt gemacht wird, weil die Arbeiten Voraussetzung für die anstehende Erneuerung der Ortsdurchfahrt sind“, meint Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling (CDU). Die Mauersanierung übernimmt die Kirchgemeinde in Eigenregie.

„Die Mauer war in absolut sanierungswürdigem Zustand. Das hat sich klar dadurch gezeigt, dass sie bereits in Teilbereichen eingestürzt war“, erklärt Matthias Ritter-Müller vom beauftragten Planungsbüro. Bereits seit 2012 musste die Wand Richtung Straße mit einer Holzkonstruktion abgestützt werden. Diese ist inzwischen wieder abgebaut. Jetzt werden insgesamt 36 Meter Bruchsteinmauer gegen eine neue Stahlbetonwand mit Natursteinvormauerung ausgetauscht. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 160 000 Euro und werden von der Kirche getragen. Die Arbeiten an der Hauptmauer sollen laut Planungsbüro bis Ende August fertiggestellt werden. „Danach muss beispielsweise noch der Grünflächenausbau und die Angleichung an den Fußweg erfolgen. Das kann aber erst passieren, wenn auch der Straßenbau fertig ist“, so Matthias Ritter-Müller. Insgesamt sei das Vorhaben bereits mit den noch folgenden Straßenbaumaßnahmen abgestimmt und an entsprechende Höhenlagen angepasst, damit es später zu keinen Komplikationen komme.

Der grundhafte Ausbau der Kreisstraße soll im August dieses Jahres starten. „Da auch zahlreiche Medienleitungen, wie die der Telekom, für Wasser und Abwasser mit erneuert werden und zudem ein Brückenneubau vorgesehen ist, dauert diese Baumaßnahme voraussichtlich bis November des nächsten Jahres“, sagt Ute Friedrich, Abteilungsleiterin Straßen im Landratsamt .

Allein für den Straßenbau hat der Landkreis als Bauträger eine Summe von knapp einer Million Euro veranschlagt. Gebaut wird laut Friedrich fast die gesamte Ortsdurchfahrt. Das Vorhaben beinhaltet auch Bushaltestelle und Fußweg. „Die Fördermittel für die Maßnahme sind beantragt. Wir hoffen, dass wir bald das O.k. bekommen, denn ohne Geld kann es nicht losgehen“, sagt Friedrich. Gebaut werde abschnittsweise. In den jeweiligen Abschnitten sei dann die Straße voll gesperrt.

Von André Pitz und Olaf Büchel

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