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Kiebitzer Kita bekommt neuen Spielplatz

Zwei neue Klettergerüste, Sandkästen und Wege Kiebitzer Kita bekommt neuen Spielplatz

Die Kiebitzer Kita-Kinder dürfen sich freuen: Schon bald haben sie einen komplett neu gestalteten Spielplatz vor der Tür mit zwei altersgerechten Klettergerüsten für Krippe und Kindergarten, neuen Bäumen und Wegen. Die Kosten von 18 000 Euro muss die Gemeinde Ostrau dank Sponsoren nur zur Hälfte aufbringen.

Können den Frühling bald auf dem neuen Spielplatz genießen: Die Kita-Kinder aus dem Kiebitzer „Haus der Sonnenkinder“

Quelle: Sven Bartsch (Archiv)

Ostrau/Kiebitz. Große Vorfreude in Kiebitz: Das Außengelände der Kindertagesstätte „Haus der Sonnenkinder“ wird komplett umgestaltet. Schon in zwei Wochen soll es losgehen. 18 000 Euro werden in zwei neue Spielgeräte für Krippen- und Kindergartenkinder sowie neue Wege und Bäume investiert. Der Clou: Die Gemeinde spart sich durch Sponsoren und Spenden sowie den Einsatz des eigenen Bauhofs etwa die Hälfte der Kosten.

Einen großen Anteil daran hat der Ostrauer Kinderförderverein, bei dem Bürgermeister Dirk Schilling stellvertretender Vorsitzender ist. „Am Mittwoch hatten wir Vereinssitzung und haben entschieden, dass wir 3500 Euro für die Spielgeräte in Kiebitz dazu geben. Als Gemeinde freuen wir uns sehr darüber“, sagte Schilling gestern der DAZ.

Der Kinderförderverein, der 2005 ursprünglich zur Rettung der Ostrauer Mittelschule gegründet worden war, hat sich nach dem Scheitern dieses Vorhabens auf die verbliebenen Kindereinrichtungen der Gemeinde neu ausgerichtet und ist laut Schilling ein „außergewöhnlicher Verein“. „Normalerweise ist es ja andersherum, dass die Gemeinde den Verein unterstützt. Aber sie helfen uns als Gemeinde mit richtig viel Geld“, lobt er die umtriebigen Mitglieder.

So wird es möglich, dass das Außengelände der Kita mit zum Teil mehr als 20 Jahre alten Spielgeräten eine Rundum-Frischekur bekommt. „Mit gestiegenem Aufwand haben wir die Geräte bisher immer wieder hergerichtet. Aber irgendwann muss dort etwas geschehen“, sagt Schilling. Alte Nadelbäume hat der Bauhof vor Ende der Fällzeit im Februar bereits gerodet. Hier werden wertvolle junge Laubbäume angepflanzt. Dazu wird der Bauhof die Wege gänzlich neu anlegen mit Pflaster und Bordsteinen, so dass ein Rundgang über das Gelände entsteht.

Die beiden Spielgeräte, die zusammen rund 9000 Euro kosten, sind jeweils auf die Altersgruppen der Kinder ausgerichtet. Die 20 Krippenknirpse dürfen sich auf ein Holzklettergerüst mit Rutsche und Kletternetz freuen. Die älteren Kindergartenkinder bekommen ein Kombigerät aus haltbarem, farblich gepulvertem Aluminium – ein Klettergerüst mit mehrfachen Möglichkeiten zum Hangeln, einer Leiter, einer Kletterwand und einer Rutsche. Dazu gibt es zwei neue Sandkästen.

Mit den Stadtwerken Döbeln hat Schilling bereits einen Sponsoring-Vertrag geschlossen. Dazu ist noch Geld von der Sanierung des Außengeländes der Kita Ostrau übrig. Statt der im Haushalt eingestellten 25 000 Euro mussten für den im vergangenen Jahr übergebenen Spielplatz nur 20 300 Euro abgerechnet werden. Dadurch, dass ein Großteil der Arbeiten vom Bauhof übernommen wird, wird das ganze Projekt grundsätzlich erheblich günstiger. „Hätte ich diesen Spielplatz so wie wir ihn jetzt bauen, ausgeschrieben, würde es mehr als 40 000 Euro kosten“, sagt Schilling.

Weil die Bauhofmitarbeiter derzeit zwischen Ende des Baumschnitts und Beginn der Grasmahd etwas mehr Luft haben als sonst, sollen die Arbeiten schnell beginnen. Schon um den 20. März wollen die Arbeiter anrücken. Innerhalb von zwei Monaten soll alles stehen, so dass die Kinder den Frühling draußen genießen können.

Von Sebastian Fink

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