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Kinderbetreuung und Sportstättennutzung soll teurer werden

Roßwein Kinderbetreuung und Sportstättennutzung soll teurer werden

Die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung in Roßwein sollen ab Oktober steigen. Die Stadtverwaltung hat außerdem eine neue Gebührensatzung für die Sportstättennutzung ausgearbeitet. Die Nutzer müssen mit höheren Kosten rechnen. Beides ist Thema bei der nächsten Stadtratssitzung am kommenden Donnerstag.

Die Kinderbetreuung in Roßwein wird ab Oktober teuerer.

Quelle: Sven Bartsch

Rosswein. Die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung in Roßwein sollen ab Oktober steigen. Die Stadtverwaltung hat außerdem eine neue Gebührensatzung für die Sportstättennutzung ausgearbeitet. Die Nutzer müssen ebenfalls mit höheren Kosten rechnen. Beides ist Thema bei der nächsten Stadtratssitzung am kommenden Donnerstag.

Die geplante Erhöhung der Elternbeiträge fällt diesmal ziemlich deutlich aus, vorausgesetzt, der Stadtrat stimmt am Donnerstag dem Vorschlag der Verwaltung zu. Dieser sieht zum Beispiel für die Betreuung in der Krippe einen Anstieg von derzeit 190 auf dann 200 Euro pro Monat vor, bei einer Betreuungszeit von neun Stunden. Für das erste Kindergartenkind müssten die Eltern dann 100 Euro, satt bislang 90 Euro monatlich zahlen, bei ebenfalls neun Stunden Betreuungszeit. Im Jahr würden das jeweils 120 Euro mehr ausmachen. Wie bisher gibt es Abstufungen bei kürzeren Betreuungszeiten und bei mehreren Kindern einer Familie.

Die Kommune ist zur Anpassung der Elternbeiträge verpflichtet. Sie errechnet sich aus den Betriebskosten, die 2016 entstanden sind, also aus den Sach- und Personalkosten. Die letzte Erhöhung war vom Stadtrat Ende 2015 beschlossen worden.

Die seit 2006 geltende Satzung über die Nutzungsgebühren für die Sportstätten und Freizeitanlagen in der Stadt Roßwein hat die Verwaltung deutlich umgekrempelt. So soll es beispielsweise die verhältnismäßig günstige Pro-Kopf-Jahresgebühr für aktive Mitglieder von Roßweiner Vereinen nicht mehr geben. Stattdessen wurde für jede Sportstätte eine Stunden-Nutzungsgebühr ermittelt, die zu entrichten ist. Roßweiner Vereine müssen nicht den vollen Betrag zahlen, sondern werden zu 85 Prozent von der Kommune subventioniert. Ein Beispiel: Der ermittelte Nutzungs-Betrag für die neue Stadtsporthalle Roßwein liegt bei 36 Euro pro Stunde. Auswärtige müssten diesen Betrag entrichten. Roßweiner Vereine sollen hingegen nur 15 Prozent davon zahlen, was 5,40 Euro pro Stunde bedeuten würde.

Für jede Sportstätte, wie die Halle an der Weinbergschule, das Stadion an der Haßlauer Straße, den Sportplatz Gleisberg und die neue Stadtsporthalle, wurden Objekt bezogene Werte ermittelt, in die laut Bürgermeister Veit Lindner unter anderem die speziellen Betriebskosten und Abschreibungen mit einfließen.

 

Von Olaf Büchel

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