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Kita-Ausbau: Zschaitz spart 35 000 Euro

Neue Fördervariante Kita-Ausbau: Zschaitz spart 35 000 Euro

Die Sanierung der Kita Waldspatzen zum Nulltarif: Diese Möglichkeit ergibt sich für die Gemeinde Zschaitz-Ottewig durch eine neue Fördervariante, die der Verwaltungspartner Ostrau aufgetan hat. Dadurch könnte ein schon ad acta gelegtes Projekt doch noch verwirklicht werden.

Für die Zschaitzer Kita-Kinder soll es bald 14 neue Plätze geben. Um die Finanzierung wird noch gerungen.

Quelle: Sven Bartsch (Archiv)

Zschaitz/Ostrau. Rund 190 000 Euro wird der Ausbau der Kindertagesstätte Waldspatzen in Zschaitz um 14 neue Plätze kosten. Zuletzt war die Kommune trotz Kita-Förderung und Mitteln aus dem Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“ davon ausgegangen, 35 000 Euro aus der eigenen Tasche beisteuern zu müssen.

Doch nun gibt es einen neuen Plan, der der Gemeinde den Ausbau quasi zum Nulltarif bescheren könnte: „Wir haben der Gemeinde Zschaitz-Ottewig vorgeschlagen, die Kita über die Leader-Förderung des Bezirks Lommatzscher Pflege zu sanieren“, sagt Dirk Schillng (CDU), Bürgermeister des Verwaltungspartners Ostrau. Dort wird derzeit die Sanierung der Kita in Kiebitz angeschoben – mit dem gleichen Weg der Förderung.

Leader-Förderung brächte 152 000 Euro

Der Vorteil daraus für Zschaitz: 80 Prozent der Gesamtkosten – also rund 152 000 Euro – würden direkt aus der Leader-Förderung kommen. Die verbleibenden 38 000 Euro Eigenanteil könnte die Gemeinde aus den Mitteln von „Brücken in die Zukunft“ – auch Investitionskraftstärkungsgesetz (IKSG) genannt – finanzieren, falls die Förderung klappt, wie geplant. Schilling ist optimistisch: Er verfügt über einen guten Draht zum Leader-Förderbezirk und kennt die Bedingungen für einen Förderantrag genau.

Diese Variante würde Zschaitz weitere Vorteile bringen: Denn das IKSG-Programm ist ein Budget Bund und ein Budget Land aufgeteilt. Während bei der alten Fördervariante das Landesbudget, an das ebenfalls ein Eigenanteil geknüpft ist, aus Geldmnagel kaum mehr hätte genutzt werden können, hätte man nun Luft für ein weiteres Bauvorhaben.

Verbleibende Fördermittel für Turnhalle oder Straßen

Der Haken an dem Ganzen in Zahlen: Will Zschaitz die 80 000 Euro verbauen, müssen 25 Prozent der Summe als Eigenanteil oben drauf gelegt werden. 20 000 Euro aufzubringen, wäre für die klamme Gemeinde ein kleiner Kraftakt. Möglichkeiten zum Einsatz des Geldes gibt es. Bürgermeister Immo Barkawitz (Freie Wähler) ist optimistisch: „Vielleicht können wir ja doch noch das Turnhallendach energetisch sanieren“, sagt er auf DAZ-Nachfrage. Dieses Projekt war mit dem IKSG-Geld ursprünglich geplant gewesen.

Dirk Schilling hat ebenfalls einen Vorschlag: „Mit dem Geld könnte man auch einige Straßen bauen.“ Für die Entscheidung hat Zschaitz noch ein wenig Zeit. Die Mittel müssen bis 2020 abgerufen und verbaut sein. Der Kita-Ausbau hat zunächst Priorität.

Von Sebastian Fink

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