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Döbeln Kita Kiebitz bekommt 25 neue Plätze
Region Döbeln Kita Kiebitz bekommt 25 neue Plätze
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17:38 16.02.2018
Quelle: Thomas Sparrer
Ostrau/Kiebitz

Babyboom in der Gemeinde Ostrau: Weil es durch steigende Geburtenraten und Zuzüge junger Familien aus dem In- und Ausland einen rasant steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen in den Kindereinrichtungen gibt, plant die Gemeinde Ostrau den Ausbau der Kindertagesstätte „Haus der Sonnenkinder“ in Kiebitz nun schneller als gedacht. „Der Bedarf ist relativ kurzfristig entstanden. Geplant hatten wir den Ausbau schon länger und wollten ihn 2019 umsetzen. Jetzt müssen wir wohl doch schon 2018 beginnen“, sagte Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) der DAZ.

Die Kita in Kiebitz ist mit ihren 30 Plätzen derzeit voll belegt. Im Obergeschoss der Einrichtung soll um weitere 25 Plätze erweitert werden. „Vor zwei Jahren hatten wir dort nur 14 Kinder, das war kaum noch rentabel. Jetzt reichen die Plätze nicht mehr aus“, wundert sich der Bürgermeister über die schnelle Entwicklung, die er allerdings ausdrücklich begrüßt. „Das ist alles sehr erfreulich für uns. Man spürt auch, dass ringsherum Knappheit an Betreuungsplätzen eintritt. Kinder aus fremden Gemeinden werden gar nicht mehr so gern aufgenommen“, erklärt er. Dadurch seien Familien, die noch vor kurzem ihre Kinder beispielsweise aus Schrebitz in Richtung Mügeln oder Großweitzschen gebracht hätten, nun auf die beiden gemeindeeigenen Kitas in Ostrau und Kiebitz umgeschwenkt.

Derzeit werden die Kosten für den Umbau ermittelt. Ein Förderprogramm hat der in dieser Beziehung findige Bürgermeister auch schon im Blick: „Wir wollen versuchen, wieder über das Programm Vitale Dorfkerne der Leader-Förderung zu bauen. Dafür muss das Projekt mindestens 100 000 Euro kosten, aber das wird es definitiv“, sagt Schilling. 75 Prozent beträgt hier der Fördersatz – mehr als für die Fachförderung nach Kita-Richtlinie, für die die Bewerbungsfrist auch bereits abgelaufen ist. Das restliche Viertel der Kosten müsste dann die Gemeinde tragen. Dazu kämen höhere Betriebskosten. Vor allem mehr Personal wird dann notwendig, um den Betreuungsschlüssel einzuhalten.

Von Sebastian Fink

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