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Döbeln Klaffendes Loch in der Pestalozzistraße
Region Döbeln Klaffendes Loch in der Pestalozzistraße
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07:00 17.08.2017
Zum wiederholten Mal sackte ein Stück der Pestalozzistraße ein. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

Erneut ist die Straße in der Harthaer Pestalozzistraße in Höhe des ehemaligen Postgebäudes abgesackt. Die Stelle wurde abgesperrt. Mitarbeiter der Wasserwirtschaft schlossen Schäden an der Trinkwasserleitung aus, und auch der Abwasserzweckverband „Untere Zschopau“ fand kein Leck an seinem Kanal. Schließlich stemmten Mitarbeiter des Bauhofs das Loch am Mittwoch auf und verfüllten es. „Jetzt noch muss noch die Decke draufgemacht werden“, erklärt Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos). Eine Ursache, warum die Straße an dieser Stelle absackte, konnte bis jetzt noch nicht gefunden werden. Die Zuständigkeit liegt in den Händen der Stadt.

Bereits im Herbst 2015 kam es zum Absacken der Pestalozzistraße. Die damals 17-jährige Janin Rycerski war gerade auf dem Weg zum Bus als der Boden plötzlich unter ihren Füßen nachgab und sie knietief in den Gehweg hineinrutschte. Schäden am Knie und ihrer Kleidung waren das Resultat des Unfalls. Die Stadtverwaltung wurde umgehend informiert, woraufhin der Bauhof die betroffene Stelle absicherte. Anschließend wurde der Abwasserzweckverband (AZV) „Untere Zschopau“ informiert. Der war für die Reparatur des Schadens zuständig. Als Ursache wurde vor zwei Jahren eine nicht fachgerechte Anbindung der Dachrinnenentwässerung festgestellt. Daraufhin wurde der Unterbau des Gehweges ausgespült. Demnach deckten lediglich die Klinkerplatten das Loch ab.

Ähnliche Vorfälle gab es auch schon 2011, als es aufgrund von Straßeneinläufen oder zerbrochenen Verbindungsrohren zu mehreren Einbrüchen in der Weststraße kam. Dass es gerade im Harthaer Innenstadtbereich vermehrt zu solchen Fälle kommt, könnte auch dem geschuldet sein, dass teilweise sehr alte Kanäle verlegt sind. Die wiederum können auch mal ein Leck haben. Im besten Fall werde solche Lecks oder Ausspülungen entdeckt, wenn neue Leitungen verlegt werden.

Von Stephanie Helm

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