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Döbeln Kleines, feines Programm peppt Roßweins Altstadt auf
Region Döbeln Kleines, feines Programm peppt Roßweins Altstadt auf
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00:21 24.09.2017
Das Areal zwischen Gerbergasse/Querstraße und Nossener Straße/Markt gehört zum Fördergebiet. Quelle: Sven Bartsch
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Rosswein

Die Stadt Roßwein bekommt Fördermittel vom Bund und vom Freistaat Sachsen für die Aufwertung und Belebung der Innenstadt. Von den Mitteln können private Grundstücksbesitzer, aber auch die Kommune profitieren. Es geht um das Fördergebiet „Umbauachse Altstadt“.

„Es handelt sich um ein kleines, aber feines Förderprogramm, das erst einmal bis 2020 geplant ist, im Bedarfsfall aber verlängert werden kann“, erklärt Bürgermeister Veit Lindner (parteilos). „Klein aber fein“ deshalb, weil die zur Verfügung stehenden Summen nicht riesig sind. Jahresscheiben von maximal 20 000 Euro sind vorgesehen, wobei jeweils 50 Prozent Städtebauförderung sind und die anderen 50 Prozent vom Antragsteller einer konkreten Maßnahme, also zum Beispiel von einem Hausbesitzer kommen müssen. Dieser kann seinen Anteil als Geldleistung beisteuern, möglich sind aber auch Sachbeiträge und Arbeitsleistungen.

Matthias Lange, stellvertretender Bauamtsleiter der Stadt, nennt ein Beispiel: „Wenn jemand im Fördergebiet seine Hausfassade auf Vordermann bringen möchte, was wir sehr begrüßen würden, dann könnte das Gerüst oder die Farbe aus dem Fördertopf finanziert werden, der private Anteil könnte das Streichen der Fassade in Eigenleistung sein.“ Anträge können Interessenten ab sofort beim Bauamt der Stadt stellen.

Das Fördergebiet „Umbauachse Altstadt“ wird begrenzt durch die Gerbergasse und die Querstraße im Süden, die Mittelstraße im Westen und die Nossener Straße und den Markt im Norden. Weiterhin gehört ein Gebiet zwischen Oberer Weinbergstraße und Marktplatz, inklusive des Schulgeländes und des Schuldurchgangs dazu.

Ziel der Städtebauförderung ist es, das Altstadtensemble von Roßwein zu erhalten und seine Funktion als Dienstleistungs- und Handelszentrum. Dabei ist die Fassadengestaltung nur ein Punkt von vielen möglichen. Investive Maßnahmen könnten auch der Umbau von Hinterhöfen, das Umsetzen von Lichtkonzepten, die Gestaltung von Eingangssituationen an Geschäften oder die Zwischennutzung von Baulücken oder leerstehenden Wohn- und Geschäftsräumen sein. Als investitionsvorbereitende Maßnahmen gelten unter anderem Gestaltungs- und Nutzungskonzepte für Flächen, Umnutzungskonzepte für (Laden-)Flächen oder Beratungen von Immobilieneigentümern.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat eine Richtlinie für die Einrichtung eines Verfügungsfonds für das Fördergebiet „Umbauachse Altstadt“ einstimmig verabschiedet. Darin ist auch festgelegt, dass der Technische Ausschuss des Stadtrates als Entscheidungsgremium fungiert, also die zu fördernden Projekte auswählt und die Mittel im Rahmen des Budgets vergibt.

Von Olaf Büchel

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