Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Klinikum Döbeln verhandelt mit Ministerin über mehr Betten
Region Döbeln Klinikum Döbeln verhandelt mit Ministerin über mehr Betten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:57 16.05.2018
Klinikbetreiber Ralf Lange (2.v.r.) und Verwaltungschef Martin Preißer (l) erklärten Sozialministerin Barbara Klepsch ihre Pläne für eine Erweiterung des Klinikums. Quelle: Sven Bartsch
Döbeln

Eine Aufstockung der aktuellen Bettenzahl und eine Weiterentwicklung etwa im kardiologischen Bereich hat sich das Klinikum Döbeln vorgenommen. Bei einer durchschnittlichen Auslastung von 94 Prozent an 365 Tagen im Jahr hat das Klinikum nicht viele Platzreserven. Nun führte Klinikchef und Inhaber Dr. Ralf Lange gemeinsam mit seinen Chefärzten die sächsische Staatsministerin für Soziales, Barbara Klepsch, durch die Klinik. Der Döbelner Landtagsabgeordnete Sven Liebhauser (CDU) hatte die Ministerin eingeladen. „Wir wollen die Region Döbeln auch mit unserem Krankenhausstandort stärken. Dazu ist es wichtig, dass die Bettenzahl des Klinikums Döbeln dem deutlich höheren Bedarf angepasst wird“, so Liebhauser.

Das Klinikum hat bereits Pläne in der Schublade, die über der jetzigen Chirurgie eine weitere Station in einem Neubau vorsehen. Im Gespräch, aber noch unbestätigt, sind nach DAZ-Informationen im Moment 14 zusätzliche Betten für Döbeln. Das entspräche einer halben Station, wird aber noch verhandelt. Das Klinikum Döbeln hat aktuell 194 Betten und zählt mit seinen Medizinischen Versorgungszentren aktuell 520 Mitarbeiter.

Neben der größeren Bettanzahl wünscht sich das Klinikum auch die Genehmigung für Kathederuntersuchungen und Kathedereingriffen am Herzen durch die Kassen. Personell und technisch ist die Klinik dafür unter Oberarzt Dr. Michael Kaduk bestens aufgestellt und seit Jahren erfahren, darf aber als Regelkrankenhaus solche Eingriffe im Moment nur bei Notfallpatienten und nicht auf Überweisung durchführen. Das würde die Klinik gern ändern.

Von Thomas Sparrer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der hätte tot sein können. Eine 60-jährige Döbelnerin hatte ihrem Bekannten ein Messer in den Hals gerammt. Dieses blutige Ende einer Frühstucksrunde beschäftigte am Mittwoch das Amtsgericht Döbeln.

16.05.2018

Über ein Jahr in den Jugend-Knast. Hart traf das Urteil des Jugendschöffengerichtes einen Jugendlichen aus Döbeln. Das hatte ihn unter anderem verurteilt, weil er über 300 Gramm Marihuana bei sich zu Hause hatte. Nun kämpfte der junge Mann im Landgericht Chemnitz um seine Freiheit.

16.05.2018

Kriegerdenkmale seien keine gewöhnlichen Grabsteine, schreibt Heide Semper der DAZ. Die 73-Jährige unterstützt die Wiederherstellung des Kriegerdenkmals in Gersdorf, um auch zukünftige Generationen zu mahnen. Das unterstreicht sie anschaulich – an ihrer Familiengeschichte.

18.05.2018