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Döbeln Der Trick: Wie kommt man am besten zu Geld?
Region Döbeln Der Trick: Wie kommt man am besten zu Geld?
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18:00 03.12.2018
Mögen Fördermittel und Geldspenden nur reichlich fließen – das wünscht sich Heiner Stephan. Für die kommenden drei Jahre hat er erneut den Vereinsvorsitz inne. Quelle: Foto (Archiv): Sven Bartsch
Klosterbuch

Ja, er macht es noch mal: Heiner Stephan übernimmt für weitere drei Jahre den Vorsitz des Fördervereins Kloster Buch. Das ist sei der jüngsten Jahresversammlung beschlossene Sache, denn da wurde Stephan erneut in den Vorstand gewählt.

Seit erster Muldeflut an der Vereinsspitze

Seit 2003 bekleidet er das Amt. „Im Jahr nach dem ersten großen Mulde-Hochwasser habe ich das erstmals übernommen. Es gibt noch einige Herausforderungen zu meistern, bei denen ich den Vereinsmitgliedern gerne zur Seite stehen möchte.“

Sanierungsprojekte im Kloster Buch, wie am Abthaus oder Kuhstall, fordern den Mitgliedern um ihren Vorstand einiges ab. Veranstaltungen wie der Bauernmarkt ziehen Tausende Gäste an.

In seiner Zeit als Leisniger Bürgermeister hatte die Kommune das Klosterareal gekauft – allerdings ohne die Ländereien, die zuletzt von dem volkseigenen Gut bewirtschaftet wurden.

Die Aktivitäten des Fördervereins müssen heute Mangels Einnahmen aus dem Grund und Boden das Kloster ernähren, dass heißt. Die Substanz erhalten helfen.

Sanierung vom Abthaus schien unlösbar

Mit der Sanierung im Abthaus hat der Verein zuletzt unter Stephans Führung eine riesige Hürde genommen, die zunächst als nicht zu bewältigen schien. Dennoch hat das Gebäude jetzt ein neues Dach, einen modernen Museumsraum, und auch das Abt-Zimmer in seiner Bohlenbauweise ist wieder hergestellt sowie fachmännisch restauriert. Die erste öffentliche und sehr gut besuchte Führung durch das Abthaus hatte Renate Simon vom Geschichts- und Heimatverein Leisnig am 31.Oktober unter ihren Fittichen.

Nach Sturmschäden: Aus Dachreparatur wurde mehr

„Als nächstes steht nun der ehemalige Kuhstall zur Debatte“, so Stephan. Spätestens nach den jüngsten Sturmereignissen war klar: Das Dach konnte so nicht bleiben. Ein Teil der Arbeiten, vorrangig die Sicherung nach den Sturmschäden. ist erledigt. Doch es zeigt sich: Statt lediglich Reparaturen zu beauftragen, muss das gesamte Dach erneuert werden.

„Was wir dafür benötigen, ist auf jeden Fall Geld“, so Stephan. Der alte neue Vereinsvorsitzende hofft auf gut fließende Fördergeldquellen und wirbt bei jeder Gelegenheit um Spenden, damit das Fördergeld mit der nötigen Eigenmittelbasis unterfüttert werden kann.

Helfer willkommen und dringend nötig

Das Kloster Buch haben viele Menschen im Gedächtnis als äußerst vielseitigen Veranstaltungsort, zum Verweilen, Kreativ-Sein, zum Einkaufen. Zur Jahresversammlung gab Sabine Patzelt darüber Auskunft. Der Verein greife bei Veranstaltungen auf Helfer zurück, ohne welche die Veranstaltung personell nicht abgedeckt werden könnten, berichtet sie.

Stellvertretend für weitere Unterstützer nennt sie Irene Heller. Zudem würden Arbeitseinsätze vor großen Events wie dem großen Erntedankfest dabei helfen, alles in Schuss zu bringen, worauf der Verein auch in der kommenden Saison gern zurück greifen würde. Hilfreich seien zudem neue Mitgliederbeitritte.

Von Steffi Robak

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