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Döbeln Konferenz für Städtebauförderung in Hartha
Region Döbeln Konferenz für Städtebauförderung in Hartha
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08:33 26.10.2018
Der sächsische Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller (CDU) bekam eine Führung durch Natursteine Just in Hartha. Quelle: Sven Bartsch
Hartha

Städtebau und Investitionsentwicklung im ländlichen Raum. Ein brandaktuelles Thema, das am Mittwoch in großer Runde in Hartha diskutiert wurde. 240 Teilnehmer aus ganz Sachsen kamen in die Hartharena. Darunter Minister, Bürgermeister, Bauamtsleiter und Verbände des Freistaates. Neben Harthas Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos) war auch der sächsische Innenminister Roland Wöller (CDU) mit vor Ort. Zuvor machten beide Politiker noch einen Abstecher zum Natursteinhandel Just.

Eine Veranstaltung in dieser Größenordnung, die Kommunen und Länder so miteinander vernetzt, habe es bisher so noch nicht gegeben, sagt Jan Meinel, stellvertretender Pressesprecher des sächsischen Innenministeriums. Das soll sich in Zukunft ändern. „Aus den Kommunen bekommen wir die entscheidenden Impulse für die Entwicklung unserer Städte und des ländlichen Raums“, erklärt Innenminister Wöller.

Flexibilität ist das Wort der Stunde

Konkret ging es um die Vorstellung der neuen Baurichtlinie „Städtebauliche Erneuerung“ mit einem Gesamtvolumen von 170 Millionen Euro. Insgesamt sieben Bund-Länder-Pakete wurden am Vormittag vorgestellt. Auf der Agenda standen unter anderem die Programme „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ und „Kleine Städten und Gemeinden“. Ziel soll es sein, die Fördermittel in der Zukunft schneller und flexibler verteilen zu können. Beschlüsse gab es an diesem Tag aber keine.

Davor besuchte Wöller, zusammen mit Kunze, die Firma Just. Dort wurde ihm vom Block bis zur Platte alles gezeigt und im Schnelldurchlauf eine Führung durch das 35 000 m² Areal gegeben. Geschäftsführer Harald Just empfängt in seinen Hallen häufiger Gäste des Bürgermeisters. „Hier kann man was zeigen. Alles ist schön bunt. Und die Leute sind von den Materialen begeistert.“

Von Lisa Schliep

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