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Kreis Mittelsachsen braucht Platz für weitere 66 Flüchtlinge

Kreis Mittelsachsen braucht Platz für weitere 66 Flüchtlinge

Der Landkreis muss noch mehr Flüchtlinge unterbringen, als die Landesdirektion im September angekündigt hatte. Statt 226 Asylbewerber plant die Behörde nun, Mittelsachsen in diesem Jahr insgesamt 292 zuzuweisen, wie Cornelia Kluge, stellvertretende Pressesprecherin des Landratsamtes, mitteilte.

Mitttelsachsen . (diw). Der Landkreis muss noch mehr Flüchtlinge unterbringen, als die Landesdirektion im September angekündigt hatte. Statt 226 Asylbewerber plant die Behörde nun, Mittelsachsen in diesem Jahr insgesamt 292 zuzuweisen, wie Cornelia Kluge, stellvertretende Pressesprecherin des Landratsamtes, mitteilte. Ursprünglich sollten nur 100 zusätzliche Asylbewerber kommen. Jetzt sind es 66 mehr. Das könnte den Platz in den Heimen eng werden lassen. "Sollte es nicht möglich sein, die noch verbleibenden 66 Personen in den vorhandenen Objekten unterzubringen, wird sich die Verwaltung um Alternativlösungen bemühen", so Sprecherin Kluge weiter. Wie die alternative Unterbringung genau aussieht, kann Cornelia Kluge nicht sagen. Aber der in der Kreisbehörde für Asylfragen zuständige Abteilungsleiter Steffen Kräher kündigte an, all jene dezentral in Wohnungen unterzubringen, für die in den Heimen in Freiberg, Döbeln und Mobendorf kein Platz ist. Mit den ursprünglich angekündigten 100 Leuten hätte das LRA kein Problem gehabt. "Sollten es aber mehr werden, müssen wir über eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen nachdenken", sagte Steffen Kräher im September. Die Asylbewerber kämen ursprünglich aus Syrien, so Steffen Kräher im September. Ob der Landkreis mit den zusätzlichen 66 auch Flüchtlinge aus Serbien und Mazedonien aufnehmen muss, konnte das Landratsamt gestern nicht mitteilen. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sieht diese Länder als sogenannte "sichere Herkunftsländer". Der Minister will Flüchtlingen aus diesen Ländern die Unterstützung kürzen und zudem die Visa-Pflicht für Serbien und Mazedonien wieder einführen. Dafür hagelte es herbe Kritik von der Opposition und Menschenrechtsverbänden.

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