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Döbeln Kreistag berät über den Rettungsdienst in der Region Döbeln
Region Döbeln Kreistag berät über den Rettungsdienst in der Region Döbeln
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Um die Organisation des Rettungsdienstes in der Region Döbeln geht es zur nächsten Kreistagssitzung. Quelle: dpa
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Region Döbeln

Alles wird anders beim Rettungsdienst – aber ändern soll sich erstmals nichts. Klingt paradox, aber Mittelsachsens Landrat Matthias Damm (CDU) kann das erklären: Es geht darum, die Zuständigkeiten anzupassen. „Für den Bürger ändert sich dadurch nichts“, sagt der Kreischef. Möglich ist jedoch, dass in den Sankras künftig die Rettungssanitäter eines anderen Hilfsvereins als die des DRK sitzen. Das ist aber noch nicht entschieden.

Der Landkreis will aus dem Rettungszweckverband (RZV) Grimma austreten, der das Rettungswesen für die Region Döbeln organisiert und die Leitstelle für die Alarmierung der Rettungskräfte betrieben hat. Für den Landkreis Leipzig ist jetzt die Großleitstelle Leipzig verantwortlich, für den Altkreis Döbeln sowie den gesamten Landkreis Mittelsachsen ihr Pendant in Chemnitz. Über den Austritt aus dem RZV Grimma sollen die Kreisräte auf ihrer nächsten Sitzung am morgigen Mittwoch beraten und beschließen. „Noch geht eine rote Linie durch den Landkreis“, sagt Steffen Kräher, Leiter der Abteilung Ordnung und Sicherheit im Landratsamt Mittelsachsen. Aber da der RZV Grimma nun keine Funktion mehr hat, ist er aufzulösen. Der Kreistag des Landkreises Leipzig werde einen ähnlichen Beschluss fassen, hieß es aus dem Mittelsächsischen Landratsamt. Die Verbandsversammlung des RVZ hat die Auflösung zum 31. Dezember bereits beschlossen. Stimmen die Kreisräte dem Beschluss zu, ist Mittelsachsen ab dem 1. Januar 2018 in seinem gesamten Kreisgebiet für den Rettungsdienst zuständig, wozu anderem der Betrieb der Rettungswachen und die Beschaffung der Fahrzeuge gehören. „Wir haben den Bereichsplan des RZV Grimma übernommen. Wir werden den Rettungsdienst mit den Wachen in Döbeln, Naußlitz und Leisnig samt der Fahrzeuge und dem Personal weiterführen“, sagt Steffen Kräher.

Hier ist der Landkreis auch für die Auswahl des sogenannten Leistungserbringers zuständig, also dafür, ob der Arbeitersamariterbund, das DRK, die Johanniter oder andere Dienstleister den Rettungsdienst im Landkreis fahren. Für den Bereich Döbeln hat der Kreis die Leistung ausgeschrieben. „Die Ausschreibung ist im Endstadium der Auswertung. Wir haben den Auftrag aber noch nicht vergeben“, sagt Steffen Kräher. Er kann noch nicht sagen, wann dies der Fall sein wird. Der Vertrag mit dem DRK endet zum Jahresende. Wenn der Landkreis die Ausschreibung bis dahin nicht mit einer rechtskräftigen Vergabe abgeschlossen hat, fährt das Rote Kreuz den Rettungsdienst in der Region Döbeln auch noch in neuem Jahr, falls es den Zuschlag bekommt sowieso.

Von Dirk Wurzel

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