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Döbeln Kreuzung bekommt doch noch ein zweites gelbes Ampelmännchen
Region Döbeln Kreuzung bekommt doch noch ein zweites gelbes Ampelmännchen
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00:21 14.09.2017
Gelbes Ampelmännchen. Quelle: Gerhard Schlechte
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Rosswein

Nun soll es doch noch eine zweite gelbe Warnleuchte an der Roßweiner Sparkassen-Kreuzung geben. Deren Installation ist am Abzweig zur Poststraße vorgesehen. Das gelb blinkende Ampelmännchen macht Kraftfahrer darauf aufmerksam, dass an dieser Stelle Fußgänger die Fahrbahn queren können.

„Wir haben viel bemängelt, nun wird offenbar auf einiges reagiert“, berichtet Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) von einem Anruf des zuständigen Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Schon frühzeitig nach der Inbetriebnahme der Ampelanlage hatte die Stadt darauf hingewiesen, dass für Rechtsabbieger an der alten Post so eine Warnleuchte erforderlich ist, wie sich bereits eine gegenüber der Sparkasse vor der Bäckerei Möbius befindet. Denn der Abzweig an der Post ist für Kraftfahrer schlecht einsehbar.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass an einigen Fußgängerampeln die Grünphase mit etwa nur fünf Sekunden sehr kurz ist und vor allem ältere Passanten dadurch verunsichert sind. Ampelexperten beruhigen an dieser Stelle: selbst wenn das rote Ampelmännchen leuchtet und der langsamere Fußgänger sich noch auf der Fahrbahn befindet, bestünde für diesen genügend Zeit, auf die andere Seite zu gelangen. „Wenn die Ampel auf Rot schaltet, dauert es nach Angaben der Fachleute noch mindestens 14 Sekunden, bis die Autofahrer Grün bekommen. Das sei deutschlandweit so an den Ampeln vorgeschrieben“, sagt Bürgermeister Lindner.

„Einfach weg mit den Dingern“, machte Stadtrat Christian Senftleben eine alte Forderung auf, die gewiss nicht erfüllt wird. „Die Ampeln sind nun mal da. Aber funktionieren müssen sie. Kann man nicht einfach Reset drücken und alles noch mal neu einstellen“, fragte das beratende Ausschussmitglied Silvia Meißner.

Den Vorschlag, als Stadt Blitzer an der Kreuzung aufzustellen und damit Geld zu verdienen, weil viele sich nicht an die Lichtsignale halten würden, musste Michael Klöden vom Hauptamt zurückweisen. Da Roßwein 7500 und damit weniger als 10 000 Einwohner hat, dürfe die Stadt nicht selbst blitzen und verfüge auch nicht über eine eigene Bußgelstelle.

Von Olaf Büchel

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