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Döbeln Kriebethaler Papierfabrik stellt Insolvenzantrag – Bürgermeisterin hofft auf Erhalt des Standorts
Region Döbeln Kriebethaler Papierfabrik stellt Insolvenzantrag – Bürgermeisterin hofft auf Erhalt des Standorts
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Kübler und Niethammer haben Insolvenzantrag gestellt. Quelle: Wolfgang Sens
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Kriebethal

Kübler und Niethammer steckt in finanziellen Schwierigkeiten und hat Insolvenz angemeldet. Um die künftige Insolvenzmasse zu sichern, hat das Amtsgericht Chemnitz am 24. Februar Dr. Hubert Ampferl von der Nürnberger Kanzlei Dr. Beck und Partner zum Insolvenzverwalter bestellt. Das geht aus der Bekanntmachung des Amtsgerichtes Chemnitz hervor. Durch Zahlungsschwierigkeiten sei Kübler und Niethammer in finanzielle Schieflage geraten. Bisher habe sich die Finanzlücke nicht schließen lassen.

Überrascht hat die Kriebsteiner Bürgermeisterin Maria Euchler auf die Nachricht über die Insolvenz der Papierfabrik Kübler und Niethammer reagiert. „Ich hoffe, dass der Standort erhalten bleibt. Ich habe die Arbeit der Geschäftsleitung immer als vorausschauend und kalkuliert erlebt“, sagt die Bürgermeisterin zur Döbelner Allgemeinen Zeitung. Die Papierfabrik von Firmengründer Albert Niethammer (1833 bis 1908) hat das Dorf Kriebethal nachhaltig geprägt. Seit 1856 stellt der Familienbetrieb Papier her. Dazu verwendet er heute ausschließlich Altpapier. Daraus fertigt das Unternehmen hochwertiges Papier für den Druck. Zurzeit beschäftigt Kübler und Niethammer 130 Mitarbeiter.

Von diw

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