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Kriebstein: Null-Euro-Scheine gehen weg wie warme Semmeln

Tourismus Kriebstein: Null-Euro-Scheine gehen weg wie warme Semmeln

Schon 7000 Null-Euro-Geldscheine hat die Burg Kriebstein in einem Monat verkauft. verkauft. Das Andenkengeld wird langsam knapp und die Burg denkt über eine zweite Auflage nach

Der schöne Schein als Ansichtskarte: Kriebsteins Burgchefin Susanne Tiesler mit einer witzigen Souvenier-Banknote, die reißenden Absatz findet.

Quelle: Dirk Wurzel

Kriebstein. Reißenden Absatz finden die Null-Euro-Geldscheine auf der Burg Kriebstein. Dieses Souvenir verkauft die Burg seit etwa einem Monat. Und die Gäste sowie Banknoten-Sammler reißen sie den Mitarbeitern in der Andenken-Ecke an der Kasse förmlich aus den Händen. „Wir haben bis jetzt 7000 Stück verkauft“, sagt Burgherrin Susanne Tiesler. Das ist beachtlich. Denn fast zwei Drittel der ersten Auflage sind jetzt weg. Die Burg hatte zunächst 10 000 Stück der Null-Euro-Scheine mit der Ansicht von Kriebsteins Wahrzeichen geordert. Nun denkt das Burgteam um Susanne Tiesler über eine zweite Auflage nach. „Wir überlegen, ob wir das zu Beginn der kommenden Saison anbieten werden“, sagt Susanne Tiesler. Zwei Euro kostet so ein Null-Euro-Schein. Logisch, dass bei 7000 verkauften Scheinen ein guter Teil von den 14 000 Euro Umsatz hängen bleibt. „Zuerst kamen die Sammler, jetzt verstärkt die Touristen. Wir verkaufen täglich 20 bis 40 solcher Scheine“, sagt die Burgchefin. Wer also noch so ein pfiffiges Andenken an die Burg Kriebstein haben will, sollte sich beeilen, bevor die restlichen 3000 Scheine auch noch weg sind.

Die Null-Euro-Scheine sind gemacht wie echte Banknoten. Sie tragen fortlaufende Nummern, Wasserzeichen und Hologramme. Auch die anderen Echtheitsmerkmale papierner Zahlungsmittel fehlen nicht: Kupferstreifen, Simultouch, Durchsichtsregister, Gelddruckerei, Sicherheitshintergrund. Gedruckt sind die Souvenirscheine mit der markanten Ansicht der Burg Kriebstein auf echtem Euro-Papier.

Neben Schloss Moritzburg ist die Burg Kriebstein erst die zweite touristische Einrichtung in Sachsen, die dieses besondere Souvenir anbietet. Dass die Burg mit ihrem neuen Andenken-Angebot wahrscheinlich ins Schwarze treffen wird, hat Susanne Tiesler bereits gemerkt, als die Scheine noch gar nicht auf dem Markt waren. Damals fragte eine Frau nach dem bei Sammlern begehrten Null-Euro-Schein.

Auf der Burg Kriebstein können die Leute nicht nur witziges Souvenirgeld kaufen, sondern auch zwei Ausstellungen besichtigen. In einer zeigt der Kriebethaler Fotograf Andreas Richter, der zum Kreis der Fotofreunde Waldheim gehört, wunderschöne Naturfotos von freien und wildlebenden Tieren. In der anderen präsentiert Prof. Rudolf Horn, gebürtiger Waldheimer und einer der bedeutendsten Formgestalter der DDR, Malerei und Grafiken aus sieben Jahrzehnten.

Das durchwachsene Wetter der vergangenen Tage hat den Besucherstrom auf die Burg Kriebstein nicht abreißen lassen. Im Gegenteil. „Das ist Museumswetter. Wenn es heiß und sonnig ist, gehen die Leute doch lieber ins Freibad“, sagt Susanne Tiesler.

Von Dirk Wurzel

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