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Döbeln Kriebstein bessert Straßen aus
Region Döbeln Kriebstein bessert Straßen aus
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00:21 05.07.2018
Kriebstein bessert an drei Stellen in der Gemeinde Straßen ausbessern. Quelle: mhp - Fotolia
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Kriebstein

Die Gemeinde Kriebstein lässt in diesem Jahr in mehreren Ortsteilen Straßenerhaltungsmaßnahmen durchführen. Der Gemeinderat stimmte dem Plan auf der jüngsten Sitzung einstimmig zu. Umgesetzt werden soll demnach eine Oberflächenbehandlung der Rossauer Straße in Höckendorf. Auf einem Teilstück der Erlebacher Lochmühlenstraße sowie dem Verbindungsweg zwischen Turnerstraße und Brunnenstegt in Kriebethal ist eine Deckenerneuerung geplant. Knapp 55 000 Euro werden dafür auf den Tisch gelegt.

Die Gemeinde trägt dabei nur zehn Prozent der Kosten. Der restliche Betrag fließt nach der Richtlinie Kommunaler Straßen- und Wegebau aus dem Fördermitteltopf. Daraus schöpft Kriebstein die aus letztem und diesem Jahr gebündelte Summe in Höhe von rund 94 000 Euro. Aufgeschlagen wird noch der Eigenanteil der Gemeinde. „Heißt, die Gemeinde kann in den Jahren 2017 und 2018 eine Summe von 103 521 Euro in Straßenerhaltungsmaßnahmen stecken“, wird in der entsprechenden Beschlussvorlage ausgeführt. Davon hat Kriebstein bereits gute 46 000 Euro für drei Deckensanierungen in Grünlichtenberg und Kriebethal ausgegeben. Es bleiben also noch etwa 57 000 Euro übrig. Damit lassen sich jedoch nicht alle Maßnahmen bezahlen, die momentan auf der Liste stehen und laut Richtlinie für eine Förderung in Frage kommen. Vorerst hinten runter fallen in dieser Runde also eine fällige Oberflächenbehandlung der Tanneberger Straße in Höfchen, sowie die Erneuerung der Decken der Kriebthaler Robert-Koch-Straße und eines Teils des Ehrenbeger Siedlungsweges.

Andrea Röder-Reglich aus der CDU-Fraktion schlug vor, dafür auf die Investitionspauschale in Höhe von 70 000 Euro, die der Freistaat Kommunen zur Verfügung stellt, zurückzugreifen. Prinzipiell ist das möglich, da die Mittel nicht zweckgebunden sind. Kämmerer Wolfgang Hein würde das Geld jedoch sicherheitshalber lieber für den städtischen Wohnungsbestand vorhalten. Hintergrund ist das mit dem aktuellen Haushalt massiv geschrumpfte Budget für immer mal wieder notwendige Renovierungsmaßnahmen oder Reparaturen. „Ich fände es besser, dieses Geld für die Straßen und nicht die Wohnungen zu nutzen“, sagte Röder-Reglichs Fraktionskollege Manuel Viertel. „So würden keine Folgekosten entstehen. Das ist die beste Variante für die Gemeinde.“

„Herr Hein macht erst die Halbjahresanalyse und dann schauen wir, wo wir stehen“, schloss Bürgermeisterin Maria Euchler (Freie Wähler) die Diskussion schließlich ab. „Zur nächsten Sitzung im August sehen wir dann, wie viel von der Investitionspauschale wirklich noch übrig ist und was wir weiter nutzen können.“

Von André Pitz

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