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Döbeln Kriegerdenkmal Zschaitz soll saniert werden
Region Döbeln Kriegerdenkmal Zschaitz soll saniert werden
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12:55 19.02.2018
Das Zschaitzer Kriegerdenkmal. Quelle: BARTSCH
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Zschaitz

Es ist kein schönes Bild, das das Kriegerdenkmal zur Erinnerung an den Ersten Weltkrieg (1914-1918) in Zschaitz abgibt. In unmittelbarer Nähe zur Kirche gelegen wurde es einst aufgestellt, um den Gefallenen aus den Kirchgemeinde zu gedenken. Heute sind die Inschriften nur noch schlecht zu lesen, aus den Fugen bröckelt der Zement. Weil weder das Grundstück noch das Denkmal selbst der Gemeinde Zschaitz-Ottewig gehören, war es lange still um das alte Denkmal. Doch das 100. Gedenken an den Beginn des großen Krieges vor zwei Jahren hat in Zschaitz wieder Bewegung in die Sache gebracht. „Seit diesem Datum läuft eine Initiative im Dorf, das Denkmals schön zu sanieren. Daran ist auch die Kirchgemeinde beteiligt“, sagt Bürgermeister Immo Barkawitz (Freie Wähler).

Seither seien schon ein paar private Spenden eingegangen, nur die Umsetzung kam noch nicht richtig in Gang. Darum wurde Barkawitz nun aktiv. „Wir haben das angeschoben, Angebote eingeholt, was das Abstrahlen kostet und neue Fugen. Die sollen aus Naturstein sein, damit es künftig besser hält“, sagt das Gemeindeoberhaupt. Insgesamt 6000 Euro werden für die Sanierung fällig.

Würden private Geldgeber die Summe beisteuern, könnte mit der Aufarbeitung des steinernen Zeitzeugen noch in diesem Jahr begonnen werden. Doch Barkawitz glaubt eher, dass es ohne zusätzliche Mittel nicht gehen wird. Da die Gemeinde über das Geld nicht verfügt, soll beim Denkmalamt des Landkreises Mittelsachsen ein Fördermittelantrag gestellt werden. „Wenn wir das Geld zusammenbekommen, bauen wir noch dieses Jahr, ansonsten stellen wir den Antrag bei der Fördermittelbehörde bis Ende September und dann wird es im nächsten Jahr“, sagt Barkawitz. Die bis dahin eingegangenen Spenden würden dann als Eigenanteil verwendet werden. Wer spenden möchte, kann sich unter Tel. 034324/21890 an die Gemeindeverwaltung wenden.

Von Sebastian Fink

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