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Döbeln Krippenplatz in Ostrau könnte ab Januar 20 Euro teurer werden
Region Döbeln Krippenplatz in Ostrau könnte ab Januar 20 Euro teurer werden
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00:45 19.07.2015
Die Jungen und Mädchen fühlen sich in der Kita Ostrau wohl. Allerdings könnte es sein, dass Eltern für den Krippenbereich bald tiefer in die Tasche greifen müssen. Quelle: Bartsch
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Bereits im Jahr 2012 war der Beitrag nur in diesem Bereich gestiegen.

Länger zurück liegt ein Kostenanstieg für den Kita- und Hortbereich (2008). In allen anderen Bereichen bedarf es nach Vorgaben des Gesetzgebers keinen weiteren Anstieg. Mögliche Änderungen könnten im Herbst beschlossen werden und treten am 1. Januar 2016 in Kraft. Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) schlug eine moderate 20 bis 21-Prozentsteigerung für Krippe und eine 20 bis 30-prozentige Steigerung in Kita und Hort vor, wie es andere Gemeinden bereits umsetzen.

Die Gemeinderäte sprachen sich auf der jüngsten Ratssitzung jedoch dafür aus, am untersten Limit der gesetzlichen Vorgaben des Gesetzgebers zu bleiben und nur die notwendige Anhebung des Krippenbetreuungssatzes zu beschließen. Schilling: "Die gestiegenen Betriebskosten sind der Grund, warum wir von einer Erhöhung der Elternbeiträge für die Kinderbetreuung ab Anfang nächstes Jahr ausgehen müssen. Wir machen das nicht, weil wir wollen, sondern weil wir dabei gesetzliche Vorgaben folgen müssen." Die Betriebskosten (allgemeine Betriebs- und Instandhaltungskosten) seien um 20 Prozent gestiegen. Auch die Personalkosten haben drastisch angezogen. Im Zeitraum 2013 bis 2014 gab es eine Steigerung um 64 000 Euro. Die schlagen erheblich zu Buche. Grund: Lohnsteigerung, die in beiden Jahren bei rund sechs Prozent lag. Eine Rolle spielten auch die höheren Erfahrungsstufen in den verschiedenen Lohnentgeltgruppen. Zudem gab es neu eingestellte Mitarbeiter. "Hinzu kommt, dass wir nur ausgebildete Fachkräfte in den Kindertagesstätten haben. Wir entlohnen gesetzeskonform. Das hat seinen Preis", so Schilling. Der Betreuungsschlüssel ist von 13 auf 12,5 Kinder pro Betreuerin gesunken. Eine moderate Lohnsteigerung von 2,4 Prozent wurde eingeplant. Auch erfolgten Instandsetzungsarbeiten, für die es 2014 keine Fördermittel gab und auch 2015 nicht geben soll, darunter waren Malerarbeiten, Dachfenster wurden eingebaut, Brandschutzarbeiten und andere Reparaturarbeiten. "Den Kauf von neuen Spielgeräten haben wir nicht in die Betriebskosten mit einberechnet", betonte Dirk Schilling. otb

Oliver Becker

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