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Kunath Fahrzeugbau baut weitere Halle

Roßwein Kunath Fahrzeugbau baut weitere Halle

Bei Kunath Fahrzeugbau läuft es rund. Das Unternehmen investiert am Standort Roßwein noch einmal knapp eine Million Euro, um eine zweite Montagehalle und ein Bürogebäude zu bauen. Freitag früh war erster Spatenstich. Den Firmensitz verlegte Gerd Kunath bereits zum Jahresbeginn von Döbeln nach Roßwein.

Bürgermeister Veit Lindner, Firmenchef Gerd Kunath und Jens Rosemann von der VR Bank Mittelsachsen (v.l.)

Quelle: Sven Bartsch

Rosswein. Bei Kunath Fahrzeugbau läuft es rund. Das Unternehmen investiert am Standort Roßwein noch einmal knapp eine Million Euro, um eine zweite Montagehalle und ein Bürogebäude zu bauen. Den Firmensitz verlegte Firmenchef Gerd Kunath (55) bereits zum Jahresbeginn von Döbeln nach Roßwein.

Die Tiefbauarbeiten für die Halle sind schon im Gange. Während Freitagmorgen Gerd Kunath gemeinsam mit Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) und Firmenkundenbetreuer Jens Rosemann von der VR Bank Mittelsachsen den symbolischen Spatenstich ausführte, bewegten Bagger und Laster die großen Erdmassen. Die Halle entsteht neben der schon vorhandenen an der Schlosserstraße 11 im Roßweiner Gewerbegebiet Goldene Höhe. Die Stahlträgerkonstruktion, verkleidet mit Sandwich-Elementen, wird eine Grundfläche von 40 mal 20 Metern haben. „Im September muss die Halle fertig sein. Danach beginnen wir mit dem Bau eines massiven Bürogebäudes. Denn auch die Verwaltung muss mit wachsen.“

Schon seit über zehn Jahren ist das Unternehmen Partner für spezielle Auf- und Umbauten an Fahrzeugen. Das Lieferprogramm hat sich immer wieder erweitert und umfasst jetzt neben Kippern, Pritschen, Kranaufbauten und Ladebordwänden auch Kofferaufbauten, Winterdiensttechnik, Fahrzeugeinrichtungen und Ausbauten von Behindertentransportern. Das heißt, die Nutzfahrzeughersteller liefern mittlerweile ihre Serienfahrzeuge direkt zu Kunath Fahrzeugbau, wo sie die Mitarbeiter nach speziellem Kundenwunsch um- oder ausbauen – aus einer Pritsche wird ein Kipper. Während dabei der Lkw-Bereich auf den Raum Dresden-Leipzig begrenzt ist und kaum wächst, agiert die Firma im Transporter-Segment bundesweit. Gerd Kunath: „Bei den Transportern haben wir immer besser Fuß gefasst. Über unser Händlerportal nutzen auch immer mehr Kunden aus den alten Bundesländern unsere Leistungen. Das ist so eine Art Schneeballeffekt.“

Nach der ersten Halle, die um die Jahrtausendwende im Gewerbegebiet Döbeln-Ost entstand, nahm das Unternehmen 2008 am gleichen Standort die zweite Halle in Betrieb. Weil dort kein Platz mehr war, entstand die dritte, noch größere Halle 2011 im Roßweiner Gewerbegebiet, nun folgt Nummer vier. Die Mitarbeiterzahl ist von anfangs zwei auf jetzt 20 angewachsen. Die Zahl der umgebauten Fahrzeuge betrug im Vorjahr rund 130.

Wenn die neue Halle in Betrieb genommen ist, will Gerd Kunath in Döbeln frei werdende Kapazitäten nutzen, um dort den Lkw-Bereich zu konzentrieren. Das wachsende Transporter-Geschäft betreibt er in Roßwein, wo sich seit Januar auch der Firmensitz befindet. „Es ging bei der Verlegung von Döbeln nach Roßwein um die Darstellung nach außen. Wenn die Halle hier fertig ist, sind wir in Roßwein größer aufgestellt. Da sollte auch der Firmensitz hier sein“, sagt Kunath und lobt die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Zudem kann sich die Firma im Bedarfsfall in Roßwein noch weiter ausdehnen. Der Platz dafür ist gleich nebenan vorhanden. Bürgermeister Lindner: „Die Stadt hat vor einiger Zeit eine östlich ans Gewerbegebiet angrenzende Fläche gekauft. Damit stehen weitere acht Hektar für Gewerbeansiedlungen zur Verfügung.“ Im bestehenden Gebiet sind noch 5000 Quadratmeter frei.

Von Olaf Büchel

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