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LRC-Juniorteam schlägt sich selbst

LRC-Juniorteam schlägt sich selbst

USC Leipzig 25:28 (11:15). Nachdem der LRC Mittelsachsen in der Rückrunde bereits beim Tabellenersten in Döbeln antrat und der Tabellenzweite Lok Leipzig-Mitte zu Gast in Oschatz spielte, kam mit dem USC Leipzig das dritte Team aus der Spitzengruppe der Bezirksliga in die Rosentalsporthalle.

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Nach seiner Verletzungspause kann LRC-Spieler Max Camen (Mitte) den Ball neunmal im Tor des USC Leipzig versenken.

Quelle: Dirk Hunger

LRC Mittelsachsen II. Wer Bedenken hatte, dass die Schiedsrichter aus Döbeln die Gunst der Stunde nutzen könnten, den direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf straucheln zu lassen, hatte sich geirrt. Im Gegenteil, bereits frühzeitig in der Partie, als beide Schiedsrichter einen klaren Treffer des LRC nicht anerkannten, zeigte sich, dass beide nicht immer auf der Höhe des Geschehens waren. Dadurch ließ sich vor allem die LRC-Sieben ablenken. Die Spieler richteten ihren Fokus weg vom Spiel auf unnötige Diskussionen mit den Schiedsrichtern, so dass der Beginn der Begegnung eindeutig den Gästen aus Leipzig gehörte. Sie hatten schnell über ihre erfahrenen und wurfstarken Aufbauspieler einen 5:1-Vorsprung herausgeworfen, dem das Juniorteam für den Rest der Partie hinterherlief. Nach und nach fanden die Gastgeber aber besser ins Spiel. Die Hereinnahme von Sven Mahler festigte die bis dahin viel zu passiv agierende Abwehr. In der LRC-Offensive konnte vor allem Max Camen, der nach seiner Verletzung wieder einsatzbereit war, Akzente setzen. Dennoch gelang der zweiten LRC-Vertretung nicht, auf den USC aufzuschließen. Das lag insbesondere auch daran, dass die Oschatzer die Fehler der Gäste nur selten zum eigenen Torerfolg nutzen konnten. Mit dem Spielstand von 11:15 für die Leipziger ging es in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Gesamtbild. Weiterhin kassierte das Juniorteam zu einfache Gegentreffer, während auf der anderen Seite der gegnerische Torhüter berühmt geschossen wurde. Den LRC-Spielern gelang es zu keinem Zeitpunkt, den Gegner einmal ernsthaft unter Druck zu setzen, auch wenn der zwischenzeitliche Sechs-Tore-Rückstand bis zum Schlusspfiff auf drei Treffer verkürzt werden konnte. Alles in allem fehlte der LRC-Sieben in diesem Vergleich der nötige Biss, um einen durchaus schlagbaren Gegner vor heimischer Kulisse zu besiegen.

Die Tatsache, dass das LRC-Juniorteam gegen drei Teams der Spitzengruppe mit lediglich drei Toren verloren hat, verdeutlicht die Leistungsdichte in dieser Liga. Dennoch stehen aus den bislang vier Spielen der Rückrunde lediglich zwei Pluspunkte zu Buche. Nachdem in keinem der Partien eine Überraschung gelungen war, müssen nun unbedingt die Punkte gegen die direkten Konkurrenten gewonnen werden, um den drohenden Abstieg doch noch zu vermeiden.

Oschatz: Nickel, Sirrenberg; Krause, Mahler, Schlicke (3), Delch (2), Kneifl (2), Jentzsch (2), Siwon, Manig (6/3), Bräuer, Camen (9/1).

Martin Sirrenberg

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