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Landkreis schwört Winterdienst auf eisige Zeiten ein

Landkreis schwört Winterdienst auf eisige Zeiten ein

Damit dann kein Schnee-Chaos auf den Straßen ausbricht, hat der Landkreis in der Region schon die nötigen Vorkehrungen getroffen. Dazu hat sich der Winterdienst gestern in der Straßenmeisterei Döbeln zum Tag der Winterbereitschaft mit Mensch und Maschine eingeschworen.

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Der Döbelner Straßenmeisterei-Chef Andreas Reimer (links) erklärt Landrat Matthias Damm die Schneeschleuder. Foto: André Pitz

Quelle: André Pitz

Döbeln. Vor gut drei Wochen gab es ein eisiges Erwachen in Mittelsachsen. Statt den üblichen dicken Regentropfen, die aus den grauen Wolkenbergen ihren Weg gen Erde suchten, legte sich die erste Schneedecke des Jahres über die Wiesen und Wälder des Landkreises. Von Dauer war die weiße Pracht nicht, aber das kann sich mit sinkenden Temperaturen schnell wieder ändern. Damit dann kein Chaos auf den Straßen ausbricht, hat man in der Region schon die nötigen Vorkehrungen getroffen. Dazu hat sich der Winterdienst gestern in der Straßenmeisterei Döbeln zum Tag der Winterbereitschaft mit Mensch und Maschine eingeschworen.

Landrat Matthias Damm (CDU) zeigte sich vor versammelter Mannschaft zuversichtlich: "Ich bin mir sicher, dass wir uns aufeinander verlassen können. Wir werden alles dafür tun, dass die Menschen sicher über die Straßen kommen." Dafür stehen dem Winterdienst insgesamt 56 Fahrzeuge zur Verfügung. Auch in diesem Jahr ist wieder in die Flotte investiert worden, die jetzt von drei neuen Streumaschinen und einem zusätzlichen Unimog komplettiert wird. Im Ernstfall sind die Fahrzeuge von 3 Uhr früh bis 22 Uhr nachts im Einsatz - wenn nötig auch die ganze Nacht. "Zurzeit werden die verschiedensten Wetterprognosen für den bevorstehenden Winter abgegeben. Von sehr mild über streng und lang ist alles dabei", erklärte Landrat Matthias Damm. Sollte sich das Glatteis über die Straßen ziehen, hat der Landkreis rund 8200 Tonnen Streusalz gebunkert, um den Autofahrern eine Rutschpartie möglichst zu ersparen. Die sollen dank der Neuanschaffungen das Salz effektiver auf der Straße verteilen und damit den Verbrauch dauerhaft senken. Als Rücklage stehen im Landkreis weitere 13 000 Tonnen auf dem Papier, die bereits vertraglich gesichert sind. Der zuständige Fachbereichsleiter Dirk Hänel mahnt trotz aller Sicherungsmaßnahmen alle Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht: "Wir appellieren an die Autofahrer, ihre Fahrweise der Witterungslage anzupassen." Damit die Fahrer möglichst sicher über den Asphalt kommen, werden auch in diesem Jahr wieder Schneezäune entlang der mittelsächsischen Straßen aufgebaut. Über eine Gesamtstrecke von 60 Kilometern sollen die Zäune eventuelle Schneeverwehungen eindämmen. Im Moment sind die Aufbauten noch in vollem Gange, sollen aber rechtzeitig zum Wintereinbruch stehen. Für das Gebiet des Altkreises Döbeln bedeutet das konkret: Zäune entlang 3,4 Kilometern Bundesstraße, 4,64 Kilometern Staatsstraße und drei Kilometer an Staatsstraßen.

"Im Winterdienst zu arbeiten ist anspruchsvoll und verlangt von den Mitarbeitern viel ab", erklärte Landrat Damm. Zur Vorbereitung waren deshalb auch in diesem Jahr wieder zwölf Winterdienstler zum Fahrsicherheitstraining auf dem Sachsenring unterwegs. "Die Mitarbeiter kommen dabei an ihre Grenzen und lernen auch die Grenzen der Fahrzeuge kennen", berichtete Fachbereichsleiter Hänel. Unter den durchgespielten Szenarien lässt sich unter anderem die Simulation glatter Straßen finden, auf denen die Winterdienstler ihre voll beladenen Räumungsfahrzeuge unter Kontrolle behalten müssen.

André Pitz

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