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Döbeln Laub raus aus den Gullis, bevor der nächste große Regen kommt
Region Döbeln Laub raus aus den Gullis, bevor der nächste große Regen kommt
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00:42 15.04.2018
Soll eine neue Deckschicht bekommen: Der kleine Weg zwischen Berg- und Etzdorfer Straße. Quelle: Foto: M. Engelmann
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Rosswein

Laub im Schnittgerinne, Risse im Asphalt, Baumwurzeln, die barrierefreies Laufen auf Fußwegen behindern – die jüngste Ortsbegehung durch einen Teil von Roßwein stand vor allem im Zeichen der Straßen und Wege. Die schauten sich Bürgermeister Veit Lindner (parteilos), Bauamtsleiterin Petra Steurer und Bauhofchefin Monika Weigel besonders intensiv an. Von einigen Bürgern wurden sie bei ihrem Rundgang zusätzlich auf Problemstellen hingewiesen.

Verbindungsweg bekommt neue Deckschicht

Am Herzen liegt einigen, die ihn regelmäßig nutzen, der Verbindungsweg zwischen Bergstraße und Etzodrfer Straße. Hier reiht sich ein ausgefülltes Schlagloch ans andere und im unteren Bereich des Weges wird dieser von ausufernden Baumwurzeln zerstört. Wer mit Kinderwagen oder auch mit einer Gehhilfe unterwegs ist, hat wenig Freude an dem Weg. Das ist der Stadt bekannt, weshalb sie bereits ein Angebot für eine Oberflächensanierung in Auftrag gegeben hat. Veit Linder hofft, dass der Weg in den nächsten zwei, drei Monaten nicht nur optisch wieder ansprechender aussieht, sondern auch besser passierbar ist. Notiert wurde auch die fehlende Wegbeleuchtung, die laut Monika Weigel wahrscheinlich „heruntergeschossen wurde“.

Die Bauhof-Chefin und ihr zehnköpfiges Team sind derzeit gerade dabei, die Gullis der Stadt von altem Laub und anderem Schmutz zu befreien. Zweimal im Jahr wird das gemacht und weil das Straßennetz in Roßwein durchaus Straßeneinläufe in vierstelliger Höhe aufweist, leiht sich die Stadt dafür eine Maschine aus. Auch für die Kreis- und Staatsstraßen im Ort ist die Stadt zuständig was die Reinigung angeht. „Ursprünglich war es anders geplant“, weist Monika Weigel darauf hin, dass eigentlich erst die Kehrmaschine durch die Straßen fährt und anschließend die Gullis gereinigt werden. Doch die Döbelner Kehrmaschine, die sich die Roßweiner im Frühjahr und im Herbst ausleiht, war kaputt, so dass nun doch die Gullis zuerst gereinigt werden müssen. Das passiert dieser Tage beispielsweise auf der Bahnhofstraße, Gersdorfer Straße, Bahndammstraße und Etzdorfer Straße.

Bauhofmitarbeiter springen ein

Erleichtern würde es den Bauhof-Mitarbeitern die Arbeit, wenn jeder Grundstückseigentümer seiner Straßenreinigungspflicht nachkommen würde. Das ist bei weitem nicht der Fall. Bis 1,50 Meter vor dem Grundstück sind Wege und Straßen zu kehren und das beinhaltet auch das Schnittgerinne. Beim Frühjahrsputz vergangenen Sonnabend hätte schon ein guter Teil in Roßwein und den Ortsteilen mitgemacht. Doch es gibt – und das zeigte auch die jüngste Begehung – noch zu viele Grundstücke, vor denen Laubberge die Schnittgerinne und Gullis verstopfen. Die Bergstraße ist so ein Fall oder auch die Grundstraße. Und auch, wenn es nicht Aufgabe des Bauhofes ist, wird Monika Weigel so schnell es eben geht, die Mitarbeiter abordnen, um doch wieder selbst Abhilfe zu schaffen – „bevor es beim nächsten großen Regen wieder Ärger gibt.“

Von Manuela Engelmann

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