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Döbeln Lehrer im Gehege: Fasching am Harthaer Gymnasium sorgt für Jubel und Geschrei
Region Döbeln Lehrer im Gehege: Fasching am Harthaer Gymnasium sorgt für Jubel und Geschrei
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19:00 10.02.2017
„Bitte nicht füttern“ stand auf dem Schild vorm Gehege, in dem sich die Lehrer des Martin-Luther-Gymnasiums aufhalten mussten. Ab und an wurden sie zur Belustigung auf die Bühne geholt. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

Den Fasching am Martin-Luther-Gymnasium in Hartha in wenige Worte zu fassen, würde ungefähr so aussehen: Schüler haben im Vergleich zu den Lehrern immer die Nase vorn, im Lehrerzimmer läuft weiß Gott was ab und „Macarena“ von Los del Río geht immer. Unter dem Motto „Make School Great Again“ stellten die Elftklässler ein Programm auf die Beine, mit dem sie Mitschüler und Lehrer gestern Vormittag unterhielten. Traditionell am letzten Tag vor den Winterferien übernehmen eben jene Elftklässler das Ruder und Lehrer können sich – mehr oder weniger – entspannt zurücklehnen. Einen kompletten Schultag brachten die Elfer auf die Bühne der Hartharena. Jede Schulstunde wartete dabei mit einem Wettstreit auf. Schüler gegen Lehrer hieß es, und auch wenn letztere des Öfteren mehr Antworten parat hatten, rutschten die Punkte wie durch Zauberhand auf die Habenseite der Schüler. So geschehen beim Duell zwischen zwei Schülern und den Lehrern Dr. Henry Herold und Gabriela Oettrich, die sich abwechselnd und mit Augenbinde diverse Begriffe an die Tafel malen mussten. Bis Lehrer Herold die mit Kreide gemalte Mona Lisa von Kollegin Oettrich erkannte, dauerte es zwar eine Weile, letztendlich schaffte es das Lehrerduo aber doch. Nur die Punkte, die landeten wieder bei den Schülern.

Was aber gehört neben dem Unterricht noch zu einem Schultag? Richtig: Die Pause. Und in der wurde das sonst streng verbotene „Bottle-Flip“-Spiel gespielt. Eine gefüllte Flasche muss dabei so nach oben geworfen werden, dass sie stehend auf einem Tisch landet. Jubel und Gekreische bei jedem geglückten Versuch. Der Höhepunkt des Programms – mal abgesehen von den zahlreichen Bonbon-Wurfaktionen zwischendurch – waren aber zweifellos die Tanzeinlagen der Elftklässler zum Finale.

Zuerst wagten sich die Herren der Schöpfung in pinken, glitzernden Röcken aufs Parkett, um ein Ballettstück aufzuführen – inklusive Hebe- und Wurffiguren in Cheerleadermanier. Anschließend schwangen die Mädels die Hüften. Und das machten sie richtig gut. Ganz zum Schluss schmetterte der DJ „Macarena“ und die Masse tat, was getan werden musste. Arme vorstrecken, Arme an den Kopf, dann zu den Hüften und kreisen. Und das in Dauerschleife. Julia Huber war eine der Elftklässlerinnen, die das Programm mitgestaltete. Sie übernahm im Programm die Rolle von Lehrerin Birgit Gühne. „Wir haben zweimal fürs Programm geprobt, dazu noch die Proben für die Tänze“, verrät sie außer Atem. Anschließend wurde es übrigens noch einmal ernst für die Schüler des Gymnasiums: Die Zeugnisse wurden vergeben.

Von Stephanie Helm

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