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Döbeln Leisnig: Polizei sucht Mulde bis Sermuth ab
Region Döbeln Leisnig: Polizei sucht Mulde bis Sermuth ab
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17:54 04.01.2019
Trotz ausgeweiteter Suche mit dem Sonar blieb die Suche nach dem vermissten Christian Morgenstern am Freitag erfolglos. Quelle: Foto: Sven Bartsch
Leisnig/Sermuth

Noch immer keine Spur vom vermissten Christian Morgenstern. Dabei haben die Beamten der Taucherstaffel der Polizei am Freitag den Suchbereich ausgeweitet. Von Tragnitz bis nach Sermuth fuhren sie die Freiberger Mulde mit Schlauchbooten ab. Eins davon war mit der mobilen Sonaranlage bestückt.

Nicht weiter stromabwärts fahren

Etwa 300 Meter vor dem Zusammenfluss mit der Zwickauer Mulde zogen die Polizisten die Schlauchboote an Land, montierten die etwa fünf PS starken Außenbordmotoren ab und verstauten die Technik im Lkw. „Wir haben die Suche am Freitag ohne Erfolg abgebrochen“, sagte Doreen Göhler von der Pressestelle der Polizeidirektion Chemnitz am Freitagnachmittag. Noch weiter stromabwärts will die Polizei vorerst nicht mit ihren Schlauchbooten fahren, um den Vermissten zu suchen.

Suche wieder an Land

Nach Doreen Göhlers Worten hat die Polizeidirektion für den heutigen Sonnabend Kräfte der Bereitschaftspolizei angefordert. „Die Suche wird dann wahrscheinlich an Land stattfinden“, so Doreen Göhler. Anhaltspunkte für eine Straftat, die mit dem Verschwinden des Studenten zu tun haben könnte, haben sich laut Pressestelle der Polizei bisher nicht ergeben.

Von Silvesterfeier nicht zurückgekehrt

Der 20-jährige Christian Morgenstern wird seit dem Neujahrstag vermisst. Er hatte eine Silvesterfeier in seiner Heimatstadt besucht und war nicht zu seinen Eltern zurückgekehrt, wo der mittlerweile in Sachsen-Anhalt studierende junge Mann über den Jahreswechsel wohnte. Anwohner hatten am 1. Januar gegen 11.30 Uhr unter anderem Kleidung und persönliche Dokumente des Vermissten auf der Fußgängerbrücke über die Mulde zwischen Tragnitz und Fischendorf gefunden.

Suche auch über soziale Netzwerke

Zunächst starteten Freunde des Vermissten über die sozialen Netzwerke im Internet eine private Suchaktion. Schließlich gab es mehrere Einsätze der Polizei. Die Beamten fuhren mit dem Sonar- Schlauchboot über die Mulde, flogen mit dem Hubschrauber, ließen den Spürhund schnüffeln. Ohne Erfolg. Mittlerweile haben sich auch Christians Eltern in den sozialen Netzwerken an die Öffentlichkeit gewandt. Sie sind für alle Hinweise dankbar und bitten jeden, der am frühen Neujahrsmorgen etwas Merkwürdiges in Leisnigs Straßen gesehen hat, sich bei ihnen oder bei der Polizei zu melden.

Hinweise nimmt die Polizei in Döbeln unter 03431/ 65 90 entgegen.

Von Dirk Wurzel

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