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Döbeln Leisnig rüstet sich für nächsten Winter
Region Döbeln Leisnig rüstet sich für nächsten Winter
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14:56 25.10.2017
Andreas Wiesner und Enrico Schilling werden den neuen Leisniger Unimog fahren. Quelle: Foto: Sven Bartsch
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Leisnig

Es ist wie ein Umstieg wie von einem Holzroller in einen Düsenflieger – so beschreibt es der Bauhofleiter Ralf Hermann, was auf Enrico Schilling und Andreas Wiesner zukommt. Die zwei Mitarbeiter werden künftig den neuen Unimog fahren. Einmal Probemähen haben sie schon hinter sich.

Dreiseitkipper nagelneu

Zum offiziellen Übergabetermin der neuen Bauhoftechnik und damit offiziellen In-Dienst-Stellung klebt Hermann noch die Leisniger Stadtwappen an die Türen. Neben dem Unimog von Daimler-Benz wird ein etwas kleineres Fahrzeug ab jetzt offiziell in Betrieb genommen. Es ist eine so genannte „Pritsche“, ein Drei-Seiten-Kipper von Renault. Dieser konnte nagelneu gekauft werden.

Unimog ein Werksvorführwagen

Bei dem Unimog hatten sich die Stadträte nach langem Hin und her für ein gebrauchtes und damit finanziell etwas günstigeres Modell entschieden. Das Auto, Baujahr 2014, fungierte als Werksvorführwagen, bevor es nach Leisnig kam. Dazu gehören ein Frontmähgerät mit einem sieben Meter breiten Ausleger, ein Flachsilo-Streuer sowie ein Schneeschiebeschild. Alles kam bereits an diesem Fahrzeug zur Anwendung. Eine Grabenmähfräse, sie auf dem Bauhof schon im Einsatz war, soll mittels einer ebenfalls bestellten Adapterplatte später auch an den Unimog montierbar sein.

Weitere Technikaussonderungen und Anschaffungen

Für den Unimog zahlt die Stadt 195 000 Euro aus der Stadtkasse. Der Dreiseitkipper kostet 25 000 Euro. Hier greift das Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“. Der Freistaat Sachsen unterstützt damit kommunale Investitionen mit einer Förderquote von 75 Prozent. Die zwei Fahrzeuge sind nur der Anfang weiterer Technik-Anschaffungen auf dem Bauhof. Unter anderem, so Bürgermeister Tobias Goth (CDU), ist ein Multicar Umo ins Auge gefasst. Der solle dann vor allem im Innenstadtbereich im Winterdienst zum Einsatz kommen.

Ralf Hermann: „Ich freue mich über die neue Technik und hoffe, dass demnächst nach und nach die alte Technik vom Hof kommt und durch neue ersetzt werden kann.“

Von Steffi Robak

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