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Döbeln Leisniger Einkaufsmarkt soll im März eröffnet werden
Region Döbeln Leisniger Einkaufsmarkt soll im März eröffnet werden
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14:37 07.01.2016
Es sieht noch eher nach Baustelle aus als nach Einkaufsstätte: Rewe-Markt entsteht in Leisnig. Quelle: Steffi Robak
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Leisnig

Bei Baubeginn für den Rewe-Markt an der Leisniger Umgehungsstraße hieß es, zum Weihnachtsgeschäft 2015 sollten sich die Tore des Marktes schon öffnen. Daraus wurde nichts, obwohl auf dem Gelände zuletzt auf Hochtouren gearbeitet wurde. Nun ist die Eröffnung für Mitte März ins Auge gefasst.

Im Dezember war im Außenbereich vieles in Bewegung: Links am Gebäude ist die Anlieferungsrampe zu bauen. Sie ist mittlerweile als großer grauer Klotz erkennbar. Zuwegungen und Anschlüsse sind noch herzustellen. Die Frontfassade aus Faserzementplatten muss noch am Gebäude angebracht werden. Die Lattung für die Unterkonstruktion ist bereits montiert. Die Parkplatzfläche ist angelegt und gepflastert. Im Inneren des Gebäudes sind derzeit die Trockenbauer aktiv. Die Maler müssen auch noch durch.

„Im Außenbereich wird noch ein Werbepylon entstehen beziehungsweise eine Stele an der Einfahrt zum Gelände, dazu kommen diverse Fahnenstangen.“ So umreißt Andreas Schreier von der Leisniger Grundstücksgesellschaft mbH die aktuellen und in Kürze folgenden Schritte. Das Unternehmen ist der Bauauftraggeber für den Rewe-Markt, Schreier fungiert als einer der Geschäftsführer.

Schreier bestätigt, dass mit der Bäckerei Münch auch ein Betreiber gefunden ist für das ebenfalls im Markt geplante Café mit Bäckerei-Geschäft. „Damit wird sich ein einheimisches Unternehmen in dem Markt mit präsentieren, was ich nur begrüßen kann“, so Schreier. Es sei vereinbart und baulich geplant, dass das Café auch außerhalb der Öffnungszeiten vom Rewe-Markt seine Gäste empfangen kann. Aus der Stadt wird der Markt zu Fuß zu erreichen sein, wofür ein eigens hergerichteter Fußweg sorgt. An der Umgehungsstraße wurden neben einer Linksabbiegespur auch zwei Bushaltebuchten gebaut. Dort fehlen nur noch die Fahrgastunterstände.

Warum es doch nicht wie geplant schon mit dem Weihnachtsgeschäft geklappt hat, erläutert der Geschäftsführer: „Insgesamt zehn Wochen gingen an Bauzeit verloren, nachdem das Landesamt für Archäologie hier die Grabungen veranlasst hatte.“ Unverhofft habe das weder den Bauherrn noch das beauftragte Bauunternehmen getroffen. Nur dass in der Folge so lange gegraben wurde und dass die Bauarbeiten in dieser Zeit nur auf einer wesentlich eingeschränkten Fläche möglich waren, das sei in der Form und mit diesen verzögernden Auswirkungen nicht voraussehbar gewesen, zumal sich im Erdreich tatsächlich historische Relikte fanden.

Schreier erläutert: „Es ist als Auflage bereits in der Baugenehmigung verankert, dass zunächst das Landesamt für Archäologie auf dem Baugelände den Vortritt hat.“ Für den Bauherren hat das im Übrigen nicht allein die Bauzeitverzögerung zur Folge, er trägt auch die Kosten der Ausgrabungsarbeiten. Die Abrechnung für die Grabungen auf dem Rewe-Marktgelände ging zum Jahresende bereits in Leisnig ein. Wie viel Geld die Grundstücksgesellschaft als Bauherr zahlen muss, möchte Schreier nicht sagen. „Wir wussten, dass das auf uns zu kommt. Das Baugesetz sieht das so vor und wir akzeptieren das auch.“

Von Steffi Robak

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