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Döbeln Leisniger Sportplatz: grünes Licht für neue Umkleide
Region Döbeln Leisniger Sportplatz: grünes Licht für neue Umkleide
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10:30 23.10.2015
Am Sportplatz wirbeln die Bauarbeiter. Freiluftsport gibt es dort definitiv dieses Jahr nicht mehr. Zwischendurch stand sogar der neue Sozialbau auf der Kippe. Quelle: Sven Bartsch
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Leisnig

Noch hat schweres Baugerät auf dem Platz die Oberhand - wieder, denn zwischendurch war auch in dieser Beziehung Ruhe. Den größten Trubel verursachte gar nicht der Platz, sondern der Sozialbau mit sanitären Anlagen und Umkleideräumen.

Weil er nicht einmal hundert Meter in Richtung Sportplatzeingang rücken soll, hatte das Landratsamt beziehungsweise die dortige Bauordnungsbehörde Bedenken: Im so genannten Außenbereich der Stadt dürfe kein Gebäude errichtet werden. Da war guter Rat teuer, denn: Gerade durch die Versetzung des Gebäudes um einige Meter wurde aus Sicht der Stadt das Projekt erst rund. Die Schüler müssen dann nicht mehr über den Platz und über die Bahnen laufen, um sich umziehen zu können. "Gar nicht zu bauen, wäre auch keine Lösung gewesen", sagt Jürgen Kolitsch von der Stadtverwaltung Leisnig. Die Schulkinder ein oder zwei Kilometer in Turnsachen erst zum Platz laufen zu lassen, wäre sinnlos. Auch stehe das neue Gebäude ein Stück weg vom Hang auch wesentlich sicherer.

Eine Luftbildaufnahme von dem Areal hat dann die Baubehörde bei Landkreis dennoch überzeugt: Der Sportplatz und auch die Stelle, wohin der neue Sozialbau soll, liegen so dicht an Leisnig dran, dass sich die Befürchtungen zerstreuen ließen. Also doch kein Außenbereich. Wie Landratsamtssprecher André Kaiser auf Anfrage informiert, konnte die Baugenehmigung für das genannte Gebäude am Sportplatz in Leisnig kürzlich erteilt werden.

Die Finanzierung ist ohnehin geklärt: Da sowohl Platz als auch Gebäude von Juni-Hochwasser 2013 Schaden genommen hatten, finanziert der Freistaat Sachsen zu hundert Prozent die Reparaturarbeiten am Platz und auch den Neubau. Dass dann das Landratsamt gegen den Bau Bedenken hatte, kommentiert Kolitsch so: "Dass bei verschiedenen Behörden zu derartigen Dingen verschiedene Auffassungen bestehen, kann schon vorkommen. Gott sei Dank war das in dem Falle zu beheben."

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