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18:05 28.03.2017
Beim Aufklärungsprojekt der Schulsozialarbeiterinnen für Schüler des Lessing-Gymnasiums Döbeln ging es sehr anschaulich um die Gefahren des Rauchens und des Alkohols. Quelle: Sven Bartsch
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Döbeln

Mit dem modernen schwarzen Koffer versuchen die drei Schulsozialarbeiterinnen Susann Gasse vom Lessing-Gymnasium Döbeln, Susanne Klar von der Oberschule Clausnitz und Madlen Seifert von der Oberschule Waldheim den Schülern bei den Themen Alkohol und Rauchen eine klare Sicht zu verschaffen. Das Don Bosco Jugend-Werk Sachsen als Träger der Schulsozialarbeiterinnen hat den schwarzen Aufklärungskoffer extra von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung angeschafft. Drei Tage lang arbeiten die drei Sozialarbeiterinnen nun am Lessing-Gymnasium mit den Siebentklässlern im Stationsbetrieb und können die Gefahren von Rauchen und Alkohol so recht anschaulich machen.

Anhand von üblichen Haushaltchemikalien wie Feuerzeuggas, Mottenkugeln. Nagellack, Haarfärbemittel und Gegenständen wie einer Rolle Teerpappe wird deutlich gemacht, was für Gifte so im Zigarettenqualm inhaliert werden. Ein Geldscheinteppich und ein Zigarettenschachtel-Teppich zeigt anschaulich, wie viele Schachteln bei einem Durchschnittsraucher im Jahr zusammenkommen und wie viel Geld er dabei in die Luft bläst. Beim Thema Alkohol lassen dann schon die Siebentklässler erste kleinere Erfahrungen aufblitzen. Und sie verschätzen sich zumeist, wenn sie verschiedenen Getränken die Alkoholmengen zuordnen sollen. Beim Flaschendrehen geht es schließlich um Fragen und Antworten. Wie lange dauert der Abbau von Alkoholmengen? oder: Was kann ich tun, wenn meine Freundin/mein Freund zuviel trinkt? Zum Abschluss des Projektes gestalten die Schüler Plakate, um für das Nichtrauchen oder einen gesunden Umgang mit Alkohol zu werben: „Für 2000 Euro fahren wir lieber zu Viert in den Urlaub“, steht auf einem Plakat. So viel kostet der durchschnittliche Jahresbedarf eines Rauchers.

Von Thomas Sparrer

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