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Döbeln Letzte Brücke wird jetzt saniert
Region Döbeln Letzte Brücke wird jetzt saniert
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00:30 25.05.2018
Die erste Brücke aus Richtung Mahlitzsch ist die letzte, die jetzt saniert wird. Seit zwei Jahren läuft die Instandsetzung des Wanderweges durch den Zweiniger Grund als Hochwasserschadensbeseitigungsmaßnahme. Quelle: Olaf Büchel
Rosswein

Im Zweiniger Grund wird bald wieder gebaut. Nachdem vor zwei Jahren mit dem grundhaften Ausbau des Rad- und Wanderweges als Hochwasserschadensbeseitigungsmaßnahme begonnen wurde, biegt das Projekt jetzt auf die Zielgerade ein. Als letzte der insgesamt sechs Brücken, über die sich der Weg zwischen Mahlitzsch und der Margarethenmühle schlängelt, wird jetzt die erste Brücke aus Richtung Mahlitzsch kommend saniert.

Als die Bäche und Flüsse im Jahr 2013 über die Ufer traten, war auch der beliebte Rad- und Wanderweg durch den Zweiniger Grund stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Gemeinsam mit der Stadt Döbeln hat sich Roßwein in die Sanierung geteilt, denn der Weg schlängelt sich um die Stadtgrenze. Stück für Stück wurden nicht nur die kleinen Brücken saniert, sondern auch die Böschungen befestigt und die Wege wieder hergerichtet. Die Wege wurden mit einer sandgeschlämmten Schotterdecke versehen. Eigentlich sollte bis Jahresende 2017 alles fertig sein. Das klappte auch bis auf wenige Restarbeiten. Noch offen ist jetzt die Brücke in Mahlitzsch.

Den Auftrag für die Sanierung haben Roßweins Stadträte in ihrer jüngsten Sitzung vergeben. Aus insgesamt acht Angeboten wurde das der Mutzschener Firma Wilhelm&Co. Straßen- und Wegebau GmbH ausgewählt. Für reichlich 153 000 Euro wird sie der Brücke eine neue Winkelstützwand verpassen und das Rahmenprofil erneuern. Außerdem werden rund 100 Quadratmeter Straße grundhaft ausgebaut und mit neuem Asphalt befestigt. Gepflanzt werden abschließend 18 junge Heister – das sind Buchsbäume. Finanziert wird auch dieser Abschnitt zu hundert Prozent aus dem Wiederaufbaufond.

Über Beschilderung wird noch beraten

Aktuell ist mit der Baustelleneinrichtung begonnen worden. Beginnen soll die Baumaßnahme Anfang Juni, der Abschluss ist für Ende September vorgesehen. Ob während dieser Zeit der Zugang zum Weg in Richtung Margarethenmühle komplett gesperrt ist, steht noch nicht hundertprozentig fest. Über die Option einer Behelfsbrücke für Fußgänger und Radfahrer werde noch beratschlagt, erklärt Matthias Lange vom Roßweiner Bauamt.

Ebenfalls noch nicht abschließend entschieden ist über die zukünftige Beschilderung des Weges. Der wurde früher regelmäßig von Reitern genutzt. Jetzt sehen einige Niederstriegiser Ortschaftsräte den sandgeschlemmten Weg in Gefahr, wenn Pferde ihre Hufspuren dort hinterlassen. Die Baufirma hingegen ist der Meinung, der Weg würde nicht unter dem Pferdegetrappel leiden. Ist die Baustelle abgeschlossen, muss der Bürgermeister eine Entscheidung treffen. Bis jetzt steht nur fest, dass der Weg für Motorfahrzeuge – außer Forstfahrzeuge – gesperrt sein wird.

Von Manuela Engelmann

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