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Döbeln Limmritzer Faschingsclub: La Familia feiert 40-jähriges Bestehen
Region Döbeln Limmritzer Faschingsclub: La Familia feiert 40-jähriges Bestehen
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13:02 06.03.2017
40 Jahre sind der Hammer: Limmritzer Faschingsclub feiert im Volkshaus. Quelle: Anne Hofmann
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Döbeln/Limmritz

350 Vereinsmitglieder, Ehemalige, Sponsoren, Ehrengäste und befreundete Närrinnen und Narren feiern das 40-jährige Bestehen des Limmritzer Faschingsclubs im Volkshaus Döbeln: „Es war eine Odyssee“, umschreiben der ehemalige Präsident des LFC Matthias Scheidig (53) und Oberbürgermeister Hans Joachim Egerer die Vereinsgeschichte. Nach fast zehn Umzügen in 40 Jahren fand der Limmritzer Faschingsclub im Volkshaus Döbeln ein Zuhause. Zum Jubiläum am Sonnabend wurde noch einer drauf gelegt.

Vor 350 Gästen begeisterten die Limmritzer mit der bei derartigen Anlässen gebotenen Festlichkeit. Matthias Scheidig blickte zurück auf die Faschingsgeschichte. Kernthema waren die zahlreichen Umzüge. Die Wirren der Wendezeit und die Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit unter Präsident Matthias Friedrich und Vereinschefin Katja Nitschke blieben nicht unerwähnt. Immer wieder tauchten im Programm Hinweise auf die aktuell schwierigen Probenbedingungen auf, da das neugebaute Domizil in Limmritz mangels Feuerleiter nur von ein bis zwei Personen gleichzeitig betreten werden kann - schwierig bei einer mehr als zehnköpfigen wöchentlich trainierenden Funkengarde. Weggefährten wurden mit einer Jubiläumsmedaille geehrt, so die Vereinsgründer Klaus Geilhufe und Hans Herrmann Haft sowie externe Unterstützer wie die Hausmeister vom Volkshaus oder Oberbürgermeister Egerer. Bei der Gelegenheit wurden der Schlüssel zum Rathaus und die Stadtkasse zurückgegeben. Der Verein selbst wurde reich beschenkt: Acht befreundete Vereine ließen es sich nicht nehmen, Glückwünsche und Präsente zu überreichen. Das Bühnenprogramm hatte tänzerisch viel zu bieten. „Ich bin aufgeregt, weil so viele Ehemalige da sind, die sicher besonders kritisch sein werden“, gesteht Vereinschefin und Funke Katja Nitschke (31). Mit der ausdrucksstarken Darbietung dürfte das kritische Auge zufrieden gewesen sein. Höhepunkt war der Auftritt des Showballetts von 1996, mit dem damaligen, in monatelangem Training aufgefrischten Can Can. Die Damen, von denen einige seit 20 Jahren nicht mehr getanzt hatten, überraschten mit jugendlichem Enthusiasmus und standen der aktiven Garde damit in nichts nach.

„Wenn man mit alten Faschingskollegen zusammenkommt, kommen tolle alte Geschichten hoch. Das sind großartige Momente“, schwelgt Peter Jahn, der kurz nach Gründung des Vereins in den 80ern dazu gestoßen war. „Unser Saal war nur zu Veranstaltungen beheizt. In der Zeit zwischendurch sind uns beim Requisitenbau die Farben eingefroren.“ Seine Augen funkeln genauso wie die der jetzigen Vereinsmitglieder, die inzwischen von „la familia“ reden.

Von AnnE Hofmann

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