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Lotsensystem für entspannte Parkplatzsuche: Bis zum Burg- und Altstadtfest in diesem Jahr soll das Parkleitsystem für Leisnig fertig sein

Lotsensystem für entspannte Parkplatzsuche: Bis zum Burg- und Altstadtfest in diesem Jahr soll das Parkleitsystem für Leisnig fertig sein

Für Leisniger ist es kein Problem, für Auswärtige schon: Wohin mit dem fahrbaren Untersatz, wenn man in der Stadt zu tun hat? Ein so genanntes Parkleitsystem soll diese Informationen schnell erfassbar für alle motorisierten Leisnig-Besucher bereithalten.

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Das Parkplatztrio in der Stadt ist den Leisnigern bekannt. Doch was machen Auswärtige? Ein Leitsystem aus speziellen Schildern soll ihnen den Weg weisen. Montage: W. Sens

Leisnig . Kernstück des Systems sind die drei innerstädtischen Parkmöglichkeiten auf dem Markt, am Lindenplatz und am Belvedere. In der vergangenen Woche traf sich der Leisniger Bürgermeister Tobias Goth (CDU) mit weiteren Verantwortlichen, damit das Parkleitsystem für die Bergstadt bald ein Gesicht bekommt. "Angestrebt ist, es zum diesjährigen Burg- und Altstadtfest fertig zu haben", so das Stadtoberhaupt.

Aus seiner Sicht erscheint es logisch, den Autofahrern mit dem Parkleitsystem schon an den zur Stadt führenden Staats- beziehungsweise Bundesstraßen mitzuteilen, ob sie einen Platz mit höheren oder niedrigen Parkgebühren ansteuern.

In Leisnig parkt man nämlich auf dem Markt am teuersten. Eine verschiedenfarbige Beschilderung wie in Döbeln hält er nicht für angebracht: "Döbeln ist immerhin Mittelzentrum, Leisnig ein Grundzentrum. Wir sollten eine möglichst unkomplizierte Lösung finden." Diese versuchen die Leisniger mit stadtplanerischer Unterstützung auf die Beine zu stellen.

Obwohl Markt, Lindenplatz und Belvedere die Herzstücke des innerstädtischen Parkens sind, solle auch auf bestimmte Besucherströme in der Stadt Augenmerk gelegt werden, sagt Goth. So steht zwar nahe an der Burg den dortigen Besuchern eine Fläche zum Parken zur Verfügung. Jedoch: Wer diesen Platz erreichen will, muss mit der Kirch- beziehungsweise Schlossstraße sowie verkehrstechnische Nadelöhre der Altstadt passieren. Goth dazu: " Die Parksituation dort ist zudem nicht optimal. Die Überlegung liegt nahe, per Auto anreisende Burgbesucher auf einen der anderen innerstädtischen Parkplätze zu lotsen. Der Weg von dort durch die Altstadt zur Burg hat für den Spaziergänger auch etwas für sich."

Ein angenehmer beziehungsweise durchaus wünschenswerter Effekt dabei: Wer zu Fuß zur Burg bummelt, kann an den Geschäften beziehungsweise Cafés Station machen.

Ein weiterer in Erwägung zu ziehender Aspekt für das Parkleitsystem ist der Verkehr hin zum Helios-Krankenhaus in der Colditzer Straße. Auch auf diese Einrichtung könne das Parkleitsystem Bezug nehmen. Auch wenn der dortige Platz nicht zum innerstädtischen Parkplatztrio gehört, könnte ein Hinweis an den ortstangierenden Straßen von Nutzen sein. Finanziert werden soll das Parkleitsystem teils aus kommunalen Mitteln, teils aus dem erst im vergangenen Jahr eingerichteten Verfügungsfonds. Da hinein können Privatpersonen oder Vereine Mittel zahlen, die für die Stadtentwicklung Verwendung finden sollen.

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