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Döbeln Mehr Ein- als Auszüge bei Wohnungsgenossenschaft Fortschritt Döbln
Region Döbeln Mehr Ein- als Auszüge bei Wohnungsgenossenschaft Fortschritt Döbln
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23:55 19.08.2013
Aus dem grauen Elend von einst ist ein schicker Wohnblock geworden. Jetzt steht das Großprojekt der Wohnungsgenossenschaft Fortschritt in Döbeln-Ost II vor dem Abschluss. Neben der energetischen Sanierung wurden neue Balkone und teilweise Fahrstühle angebaut. In einem Keller sorgt ein Blockheizkraftwerk für Strom und Wärme. Quelle: Sven Bartsch

Runde drei Millionen Euro investiert die Wohnungsgenossenschaft Fortschritt in diesem laufenden Jahr in ihren Wohnungsbestand. Das Unternehmen versucht vor allem, neben sicherem und modernen Wohnraum auch einen Service rund ums Wohnen anzubieten. Und das muss nicht immer extra kosten. Die Wohnungsgenossenschaft setzt auf das Wir-Gefühl und versucht seit Jahren, eben diesen Genossenschaftsgedanken erfolgreich neu zu beleben und das Wohnumfeld durch ehrenamtliche Angebote von Mietern für Mieter in allen Altersgruppen aufzuwerten.

Doch investiert wird jedes Jahr kräftig in den genossenschaftlichen Wohnungsbestand. Investitionen und Instandhaltungen schlagen in diesem Jahr allein mit rund drei Millionen Euro zu Buche. Mehr als eine Million Euro hat die Genossenschaft dabei schon im vergangenen Jahr in den Wohnblock Unnaer Straße 25 bis 30 gesteckt. Nun stehen aktuell die restlichen Aufgänge 31 bis 38 vor der Fertigstellung. Der riesige Block im Wohngebiet Döbeln-Ost II wurde energetisch saniert sowie mit Balkonen und einem Aufzug versehen. Zum Abschluss werden nun noch ein paar Stellplätze erneuert.

2013 sind auch in der Käthe-Kollwitz-Straße im Wohngebiet Döbeln-Ost I 32 Balkone an die Mieter übergeben worden. In der Blumenstraße 54 und 56 waren es weitere 12 Balkoneinheiten. In der Blumenstraße 46/48 acht Einheiten. Bis September sollen an beiden Häusern die energetische Sanierung und der Balkonanbau komplett fertig sein. Geplant sind dazu in Döbeln-Ost I noch einige Arbeiten an Park­plätzen und Wegen sowie der Neubau von Mietgaragen. Die Parkplatzsituation gehört nämlich auch zur Mieter­zufriedenheit. Und da ist die Situation im Wohngebiet Ost I angespannt. Auch weil naturgemäß viele Kranken­hausmitarbeiter hier parken. Die Genossenschaft versucht hier durch neue Mieterparkplätze für Entspannung zu sorgen.

Mit im Schnitt etwa 50 Cent mehr pro Quadratmeter Wohnfläche machen sich die Investitionen in Balkone, Bäder, Wohnungszuschnitte und energetische Maßnahmen bei den Mietern be­merkbar. Für eine 60 Quadratmeter Wohnung sind das 30 Euro mehr Miete im Monat. Das ist aber scheinbar kein Problem. Denn sanierter, moderner Wohnraum mit Balkon ist gefragt. Die Leerstandsquote der Wohnungsgenossenschaft Fortschritt ist seit Jahren rückläufig, aktuell stehen nur vier ­Prozent des Bestandes von rund 1700 Wohnungen leer. Für modernisierte Wohnungen in sanierten Wohnblöcken gebe es bisweilen sogar eine Warteliste, weil nicht jedem sofort die richtige Wohnung angeboten werden kann.

Trotz eines deutlich niedrigeren Durchschnittsalters bei Neumitgliedern der Genossenschaft von knapp 43 Jahren blieb der Altersdurchschnitt aller Mieter der Genossenschaft mit 61,5 Jahren nahezu konstant. Seit fünf Jahren ist diese Zahl konstant. Neumieter kommen nicht nur von anderen Vermietern der Stadt, sondern auch aus umliegenden Städten und Dörfern zur Wohnungsgenossenschaft.

T. Sparrer

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