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Döbeln Mehr Resonanz beim Harthaer Frühjahrsputz
Region Döbeln Mehr Resonanz beim Harthaer Frühjahrsputz
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16:14 15.04.2019
Gute Resonanz: Im Harthaer Stadtpark wurde gekehrt und der Müll aufgesammelt. Auch an anderen Orten fanden packten die Einwohner an. Quelle: Gerhard Dörner
Hartha

In der letzten Woche und am Samstag wurde in Hartha Hand an den Besen gelegt. Laut Interessengemeinschaft (IG) „Wir für ein schönes Hartha“, die den Frühjahrsputz zusammen mit dem Verein Harthaer Heimatfreunde organisiert hat, seien weit über hundert Personen beteiligt gewesen.

Erstmals haben auch die Heimatfreunde aus Wendishain, Lauschka und Nauheim mitgeputzt. „Außerdem haben sich Vereine angemeldet, die wir vorher nicht kannten“, so die IG. So habe eine Gruppe von Geocachern den Radweg an der Weststraße gesäubert.

Die Villa Kunterbunt und das Kinderhaus haben mit den Kleinen schon unter der Woche Hand angelegt. Ebenso die Feuerwehr, die am Samstag die putzenden Helfer zur Mittagszeit mit Essen im Stadtpark versorgte. Dort waren die Organisatoren mit Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos) und Interessenten zugange.

Neuer Anstrich für Spielgeräte

Die Jugend Aktiv nehmen sich jedes Jahr einen Spielplatz vor. In diesem Jahr säuberten sie den Spielplatz an der Karl-Marx-Straße. Außerdem bekamen die Geräte dort einen neuen Anstrich. Vereine, die gerne geholfen hätten, aber nicht konnten, sagten bei der IG ab und versicherten, dass sie beim nächsten Mal dabei seien.

Auch einzelne Einwohner packten mit an: Vor den Häusern kehrten sie die Gehwege und Straßen. Den Dreck holte der Bauhof später ab.

Bewusstsein der Menschen wächst

Es sei vor allem Schmutz gewesen, der sich durch den Winter und die Stürme abgelagert hat. So wurde Laub zusammengekehrt, Äste beschnitten und eingesammelt und Müll weggeworfen, der trotz der Mülleimer in der Stadt, auf dem Boden lag.

Die IG beobachtete, dass das Bewusstsein der Menschen gewachsen ist. Wenn man in einer Stadt wohne, wolle man sich auch selbst wohlfühlen. So zeigten die Helfer Eigeninitiative. Familien seien in Straßen gegangen, in denen der Schmutz besonders schlimm war und machten ihn weg.

Die Stadt könne nicht alles alleine stemmen, die Einwohner müssten zuarbeiten und sich auch engagieren, sagt der Verein. Engagement zeigten die Harthaer in der vergangenen Woche, denn es sei einiges in Bewegung gewesen. Aus Sicht der IG sei es eine gute Aktion, die sich langsam etabliert.

Von Nicole Grziwa

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