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Döbeln Mehr Spielfeld für Ostraus Grundschüler
Region Döbeln Mehr Spielfeld für Ostraus Grundschüler
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19:38 03.12.2018
Zum Sportfest flitzten die Ostrauer Grundschüler zuletzt über den Fußballplatz im Stadion gegenüber. Bald haben sie einen Kunstrasenplatz zum Kicken. Quelle: Sven Bartsch (Archiv)
Ostrau

Ratsmitglied Ralf Vogt aus Jahna hatte schon Mitte September, als die Idee für ein Mini-Soccer-Feld an der Ostrauer Grundschule vorgestellt wurde, so eine Ahnung, dass der Platz mit den damals geplanten 13 mal acht Metern Grundfläche etwas zu eng geraten könnte. „Vielleicht können wir einen Grundsatzbeschluss fassen und uns Angebote für größere Felder einholen“, schlug er damals vor.

So ist es inzwischen gekommen: Zwei Meter länger, zwei Meter breiter, macht 15 mal zehn Meter – und passt dennoch neben das Beachvolleyballfeld an der Schulturnhalle, das unbedingt erhalten werden sollte. „Wir haben uns schon Angebote eingeholt. Es war der Wunsch der Gemeinderäte, dass das Feld etwas größer wird, damit mehr Kinder darauf Platz haben“, sagt Bürgermeister Dirk Schilling (CDU).

Kinderförderverein zahlt 6000 Euro

Dass die Vergrößerung auch mehr kostet, fällt voraussichtlich kaum ins Gewicht. Denn der in Sachen Fördermittel gewiefte Bürgermeister hat bereits eine Möglichkeit gefunden, das Projekt zur Förderung in der Leaderregion Lommatzscher Pflege anzumelden.

Stimmt diese bei ihrer nächsten Sitzung im Januar dem Antrag zu, dann würde die Gemeinde nicht nur die ursprünglich rund 9900 Euro Eigenanteil sparen, sondern auch die Mehrkosten von etwa 2000 Euro beinahe mit abdecken. „Weil der Kinderförderverein 6000 Euro dazugibt, bleibt für die Gemeinde am Ende kaum noch ein Eigenanteil übrig“, blickt Schilling voraus.

Grüne oder weiße Banden

An einem weiteren Kritikpunkt der Gemeinderäte wird dagegen noch gearbeitet. Die Banden des gewünschten Platzes sind weiß. Die Räte wöllten diese aber lieber in grün. „Das wäre aber erheblich teurer. Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, wegen der Farbe ein paar Tausend Euro mehr auszugeben“, meint Schilling.

Die Alternative: Die Banden einfach in weiß nehmen und dann mit abriebfesten Aufklebern in grün bekleben, so wie es in Stadien und auf Dorfplätzen überall in der Region üblich ist. Das dürfte erheblich günstiger sein und böte zugleich Gestaltungsmöglichkeiten für die Zukunft. Mit dem Gemeinderat solle diese Option besprochen werden, so Schilling.

Übergabe im Frühling geplant

Das Ziel sei es nach wie vor, das Feld im Frühling mit Beginn der schönen Jahreszeit zu übergeben. „So dass auch die Kinder, die die Schule im Sommer verlassen, noch etwas davon haben“, sagt der Bürgermeister. Dafür müsste einerseits die Leader-Förderung im Januar klappen und andererseits das Landratsamt dem Bauantrag zustimmen.

Dann könnte der Auftrag schon im Februar vom Gemeinderat vergeben werden. Dann stünde dem Pausenkick auf modernem Kunstrasen mit Banden, Toren und einem drei Meter hohen Ballfangnetz nichts mehr im Wege.

Von Sebastian Fink

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