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Ministerin bringt Förderbescheid für neue Döbelner Zweifelder-Halle

Jetzt kommt Kurth: Ministerin bringt Förderbescheid für neue Döbelner Zweifelder-Halle

Neuer Geldsegen fürs Döbelner Rathaus. Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth kommt am Mittwoch persönlich nach Döbeln, um den Fördermittelbescheid für den Bau der neuen Zweifeld-Sporthalle unweit des Schulzentrums in Döbeln-Nord zu übergeben.

So soll sich die neue Zweifeld-Sporthalle zwischen Schule (links) und Kindertagesstätten in Döbeln-Nord einfügen.

Quelle: Zeichnung: Arbeitsgemeinschaft Burucker, Barnikol+Thoma Architekten

Döbeln. Neuer Geldsegen fürs Döbelner Rathaus. Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth kommt am Mittwoch persönlich nach Döbeln, um den Fördermittelbescheid für den Bau der neuen Zweifeld-Sporthalle unweit des Schulzentrums in Döbeln-Nord zu übergeben.

Anfang Mai hatte der Bau der neuen Zweifeld-Sporthalle in Döbeln-Nord eine weitere wichtige Hürde genommen. Wie der Landtagsabgeordnete Sven Liebhauser (CDU) informierte, stimmte der Haushalt- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages für das Vorhaben: „Auch persönlich freue ich mich sehr über diesen Erfolg, der für mich das aktuell wichtigste Projekt in meinem Wahlkreis ist“, so Liebhauser. „Denn ich selbst habe mich als Mitglied des zuständigen Ausschusses jahrelang für die neue Sporthalle eingesetzt und habe in den verschiedenen Ministerien immer wieder Gespräche dazu geführt.“

Rund 1,7 Millionen Euro steuert der Freistaat Sachsen aus Mitteln der Schulbauförderung zum Bau der Sporthalle bei. Sie soll vor allem für den Schulsport der Grundschüler und der Oberschüler am Schulzentrum Am Holländer gute Bedingungen schaffen. Die vom Freistaat bewilligte Fördersumme umfasst 40 Prozent der Bausumme von insgesamt rund 4,2 Millionen Euro.

Dass die Stadt Döbeln die restlichen 2,5 Millionen Euro zum Bau beiträgt, sichere das Gesamtvorhaben, so der Landtagsabgeordnete. „Die Döbelner Stadträte haben bereits dem Bau der Halle zugestimmt.“ Mit dem Beschluss des Haushaltsausschusses im Landtag ist darum die Finanzierung komplett gesichert, sodass die notwendigen Gelder in den sächsischen Haushalt eingestellt würden.

Die Zweifeld-Sporthalle mit 18 mal 18 Metern Spielfeldfläche und einem Multifunktionsraum soll hinter dem Schulzentrum Am Holländer in Döbeln-Nord zwischen Schulgebäude und den beiden Kindereinrichtungen auf einer Grünfläche entstehen.

Am Nachmittag und an den Wochen- enden steht die neue Halle auch dem Vereins- und Breitensport zur Verfügung. Besonders die Döbelner Judokas könn- ten hier eine Heimstätte bekom- men. Zuschauerränge sind in der neuen Sporthalle aber nicht vorgesehen. 199 Besucher haben Platz. Für größere Sportveranstaltungen mit mehr Zuschauern ist weiterhin die Döbelner Stadtsporthalle vorgesehen.

Die Sportstätte in Döbeln-Nord ist wichtig, weil die alte Sporthalle an der Schule aus dem Jahr 1984 nicht mehr den heutigen Anforderungen an den Schul- und Breitensport entspricht. Bis 2020 soll die 44 mal 22 Meter große Halle stehen und die zu klein gewordene Sporthalle in Döbeln-Nord ersetzen. Zudem soll die neue Halle eine alte überflüssig machen. Die Sporthalle an der Staupitzstraße ist der Veteran unter Döbelns Sportstätten und die Bedingungen sind dort grenzwertig. Die Staupitzhalle soll 2020 vom Netz gehen. Sie ist aber derzeit noch das Zuhause von allein 100 Döbelner Judokas, von Volleyballern und Karatekas, die dann im Neubau in Nord trainieren können.

Für die neue Zweifeld-Sporthalle am Schulzentrum in Döbeln-Nord hatte die Stadtverwaltung bei der Sächsischen Aufbaubank die Förderanträge im Herbst 2016 abgegeben. Den Planungen gingen umfangreiche Untersuchungen voraus. Diese fanden dann Eingang im Sportstättenkonzept der Stadt Döbeln, welches der Stadtrat 2014 beschlossen hatte. Anfang Juni 2016 hatten die Stadträte die Objektplanung der neuen Halle an eine Arbeitsgemeinschaft der Dresdner Architekten Burucker Barnikol+Thoma vergeben. Die Arge hatte im europaweiten Vergabeverfahren das überzeugendste Angebot abgegeben und sich gegen 18 Mitbewerber durchgesetzt.

Von Thomas Sparrer

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