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Döbeln Miskus startet mit erhöhtem Etat in die Jubiläumssaison
Region Döbeln Miskus startet mit erhöhtem Etat in die Jubiläumssaison
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16:22 25.05.2018
Der lebendige Fürstenzug gehört in dieser Saison wieder zum Programm des Mittelsächsischen Kultursommers. Er zieht durch Rochlitz. Quelle: privat
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Region Döbeln

Das gab es noch nicht. Gleich drei Konzerte beschließen in diesem Jahr in jedem Altkreis den Mittelsächsischen Kultursommer (Miskus). In Döbeln wird es das Rock-Oratorium Emmaus sein, das am 9. September in der Nikolaikirche erklingt. Die Musiker und Sänger der Mittelsächsischen Philharmonie und der Kantorei Döbeln Leisnig führen dieses moderne Oratorium unter der Leitung des Döbelner Kantor Markus Häntzschel auf.

Von Abba bis Sounds of Hollywood

Um etwas zu beschließen, muss es erstmal beginnen. Und das tut der Miskus offiziell mit dem Eröffnungskonzert „Klanglichtzauber“ am 9. Juni in Mittweida. Passend zur guten Nachricht, dass die schwedischen Musiker Agnetha, Benny, Björn und Anni-Frid wieder gemeinsam Musik als Abba machen wollen, steht das diesjährige Miskus-Eröffungskonzert im Zeichen des schwedischen Pop-Quartetts. „Abba Tribute in Symphony“ heißt dessen Titel. Neben der Coverband „Swede Revival“ spielt auch die Vogtland-Philharmonie die Hits der Schweden. Dieses Orchester kennen die Waldheimer von „Sounds of Hollywood am Kreuzfelsen“. Diese beliebte Veranstaltung der Stadt Waldheim unterstützt der Miskus auch in diesem Jahr wieder.

Budget erhöht

„Wir gehen mit viel Zuversicht und voller Freude in diese Saison. Die Finanzierung ist abgesichert, die Organisation steht, nur Details sind noch abzustimmen. Mit dem Vorverkauf sind wir sehr zufrieden“, sagt Miskus-Geschäftsführer Olaf Hanemann. Weil es die 25. Festspielsaison ist, hat sich der Verein einen höheren Etat spendiert – 660 000 Euro statt üblich 600 000 Euro. Zu den langjährigsten und zuverlässigsten Sponsoren gehören die Sparkassen des Landkreises Mittelsachsen. Aber auch eine ganze Reihe weiterer Unternehmen aus dem Kreis unterstützen den Miskus. 43 Prozent seines Budgets bestreitet der Verein mit Zuwendungen aus dem öffentlichen Sektor. Diese kommen vom Kulturraum Mittelsachsen-Erzgebirge, dem Landkreis und der Bundesagentur für Arbeit. Sponsoring bringt rund 84 000 Euro ein. Der Eintritt zu den einzelnen Veranstaltungen spült natürlich auch Geld in die Kassen.

Die Igels spielen Eagles

Für die Region Döbeln sind die Miskus-Veranstaltungen auf der Seebühne Kriebstein interessant. Im August bespielt der Verein die Freilichtbühne mit einem abwechslungsreichen Programm. „Schmitt singt Jürgens – die Udo Jürgens Show“ ist so ein Beispiel und ein Höhepunkt. Ob „Niemals in New York“ oder „Aber bitte mit Sahne“ – die Begleitung des Udo-Jürgens-Interpreten Martin Schmitt übernimmt eine Big Band. Mit den „Igels“ beginnt am 10. August das Miskus-Intermezzo auf der Seebühne. Akustik und Rock heißt dieses Programm, bei dem die „Igels“ die Musik der „Eagles“ spielt. Ob dabei das „Hotel California“ zum „Hotel am Kriebsteinsee“ wird, wird die Veranstaltung zeigen. Das Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg führt das Musiktheaterstück Ronja Räubertochter auf der Seebühne auf. Auch diese Kooperation wird also weiter gepflegt.

Performance zum Stein gestrafft

Nach Rochlitz lohnt sich eine Reise zur diesjährigen Miskus-Saison allemal. Mit dem 3. Fürstentag zu Rochlitz und Seelitz steigt hier vom 15. bis 17. Juni einer der Höhepunkte des Veranstaltungskalenders, der im Lebendigen Fürstenzug gipfelt. Auch im Steinbruch ist wieder was los, nämlich die Performance zum Stein. Die hat der Miskus gestrafft. Sie konzentriert sich nun auf einen Abend. Diesmal erklingen die Klassiker der Rockgeschichte, dargeboten von einem Streichorchester.

Das vollständige Miskus-Programm gibt es hier im Internet.

Von Dirk Wurzel

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