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Döbeln Mit Winterdienstplan gebummelt: Erst nächstes Jahr steht Straßenmeisterei zur Verfügung
Region Döbeln Mit Winterdienstplan gebummelt: Erst nächstes Jahr steht Straßenmeisterei zur Verfügung
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06:00 29.11.2011
Ab der Kreuzung nach Polkenberg (hier grün) ist die Straßenmeisterei dran mit dem Schneeräumen. Die Umgehungsstraße (hier in rot) muss auch diesen Winter die Stadt räumen. Ab 2012/13 kann die Straßenmeisterei die Umgehungsstraße übernehmen.Grafik: W. Sens

Und so soll es im Groben aussehen: In Fischendorf und Tragnitz werde der Stadtbauhof selber die Straßen räumen. An private Firmen werde der Winterdienst für Minkwitz, Queckhain, Minkwitz Siedlung, Klosterbuch und Meinitz vergeben. Mit der Firme Bilski habe die Stadtverwaltung im vergangenen Winter gute Erfahrungen gemacht. In dieser Saison rücke zudem die Obstland AG ins Geschwader der Eis- und Schneebekämpfer auf. Insgesamt, so Schröder, solle die Qualität des Winterdienstes steigen. Hintergrund ist auch, dass die Bauhofmitarbeiter selbst mit dem Beräumen der großen innenstädtischen Parkplätze mehr gefordert sein werden. Schröder: "Schließlich verlangt die Stadt für das Parken dort Geld, dafür sollte dort auch geräumt sein." Krankenhaus, Schulen, Markt, Chemnitzer Straße nennt Bürgermeister Tobias Goth als Schwerpunkte. Es solle nicht wieder so harsche Kritik über den Winterdienst geben. Während die Stadt die Umgehungsstraße noch einmal selbst unter das Schiebeschild nehmen muss, deutet sich für die Saison 2012/13 eine Lösung an. Den Vorwurf, unflexibel zu sein, lässt Landratsamtssprecher André Kaiser nicht auf der Straßenmeisterei sitzen. Zum einen biegen deren Räumfahrzeuge aus Hartha kommend an der Aldi-Kreuzung in Richtung Brösen und Gorschmitz auf die Staatsstraße S 44 ab. Sie befahren also die Leisniger Umgehungsstraße gar nicht. Allein für die Leisniger wird der Tourenplan nun auch nicht mehr geändert, denn es sind die Bergstädter, die mit ihrer Winterdienstplanung hinterher hängen.

Aus der Pressestelle des Landratsamtes hieß es auf Anfrage der DAZ: "Die Stadt Leisnig hatte mit einem Schreiben vom 7. November beim Landkreis zur Übernahme dieses Streckenabschnittes angefragt. Zu diesem Zeitpunkt war aber bereits die Streckenplanung für den Meistereibereich abgeschlossen." Das passiere schon Anfang beziehungsweise Mitte Oktober. Die Planung sei mit Polizei und Straßenbauamt abgestimmt. Der Landkreis hat der Stadt aber klar signalisiert, dass für den nächsten Winter der Übernahme des Winterdienstes auf der Umgehungsstraße nichts im Wege steht. Hierfür wird vorgeschlagen, dass die Stadt zum Ausgleich einen Abschnitt übernimmt, der jetzt vom Landkreis betreut wird. Das könnte der Bereich Johannistal/Olbrichtplatz/Fischendorf sein. Kaiser weiter: "Damit ist dann keine explizierte Abrechnung notwendig und der Verwaltungsaufwand minimiert sich. Die GPS-Technik zum Erfassen der erbrachten Leistungen auf den jeweiligen Straßen ist derzeit in den Meistereien Brand-Erbisdorf, Freiberg und Mühlau bereits vorhanden. Je nach Haushaltslage könnte diese Technik in der Wintersaison 2012/13 auch im Bereich Döbeln zur Anwendung kommen."

Steffi Robak

-Standpunkt Seite 11

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