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Döbeln Mit viel Gaudi und Radau sagen die Narren mal wieder Helau
Region Döbeln Mit viel Gaudi und Radau sagen die Narren mal wieder Helau
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13:21 09.02.2016
X Quelle: BARTSCH
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Döbeln

Ohne „Ruzika“ dafür mit viel „Helau“, „Geht los“, „Olé“ und guter Laune sowie trockenem Wetter feierten am Montag etwa 500 Leute in Döbeln Rosenmontag. Auf 24 Themenwagen zogen die Narren aus Vereinen und Firmen schließlich durch die Döbeln. Wie alle Jahre zuvor führte die Route Obermarkt, Große Kirchgasse, Kleine Kirchgasse, Ritterstraße, Rosa-Luxemburg-Straße, Bahnhofstraße, Theaterstraße, Zwingerstraße zurück zum Obermarkt. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren in diesem Jahr unter dem Motto „Das Rathaus ist ein Zwergenland – Schnewittchen außer Rand und Band“ unterwegs. Darum stießen die Faschingsvereine auf Stadtverwaltungsmitarbeiter in Zwergenverkleidung, etwa Baudezernent Thomas Hanns und Sportverantwortlicher Michael Thürer.

Als närrische Vertreter hatte Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer Närrinnen und Narren vom Limmritzer Faschingsclub (LFC, Schlachtruf: „Limmritz – Geht los), Karnevalsclub Haßlau (KCH, „Haßlau – Helau), Faschingsverein Zschaitz („Zschaitz – Olé“), Club der Muldeschiffer Westewitz („Muldeschiffer – Ahoi“) und aus dem Nachbarlandkreis den Lommatzscher Carnevals Club („Sportler – Helau“) zu Gast. Auch die Wohnungsgenossenschaft Fortschritt („WGF – Helau“) hatte eine Abordnung geschickt. Der OB ließ sich nicht lumpen und spendierte eine Runde Hochprozentiges – Kräuterlikör und Zwetschgenwasser zum Beispiel.

Dann ließen sich die Faschingsleute und der Oberbürgermeister noch ein bisschen von den Leuten auf dem Obermarkt feiern. „Ich habe was vorbereitet, das lese ich jetzt vor. Wie das Beamte eben so tun“, sagte Hans-Joachim Egerer, als er schließlich auf der Bühne auf dem Obermarkt stand und ihm KCH-Präsident und Moderator Oliver Rühle das Mikrofon gereicht hatte. „Egal ob Sonne, Regen oder Wind – wir alle Narren auf dem Obermarkt sind“, reimte der Rathauschef und ging in seiner kleinen Büttenrede auch auf die Straßensperrungen ein: „Grollt nicht mehr und nehmt´ s mit Humor.“ Mit einem Klosterballett des Zschaitzer Faschingsclubs, der Funkengarde des LFC und dem Vater-Tochter-Gesangsduett des KCH ging es auf dem Obermarkt weiter, bis sich der Wagentreck in Bewegung setzte.

Der Haßlauer Karnevalsprinz Thomas Helm und seine elfjährige Tochter Melissa begeisterten das Publikum auf dem Obermarkt mit ihrer umgedichteten Variante des Matthias-Reim-Schlagers „Einsamer Stern“. Bei den Funkenmariechen des LFC ist Nachwuchs angesagt. Und das zeigen die werdenden Mütter, die sich im Baby-Bauch-T-Shirts präsentieren, beim Tanzen aber in die zweite Reihe treten. Wie sie dies schon weitgehend bei der Abendveranstaltung des LFC am Sonnabend im Döbelner Volkshaus getan haben.

Von Dirk Wurzel

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