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Döbeln Mittelsachsen: 75 Prozent weniger Streusalz
Region Döbeln Mittelsachsen: 75 Prozent weniger Streusalz
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21:07 22.01.2012

"Mit Ausnahme der Straßenmeisterei Brand-Erbisdorf nutzen wir Salzlagerhallen als Lagerstätte. Derzeit haben wir 5570 Tonnen Streusalz eingelagert", sagt Cornelia Kluge, stellvertretende Pressesprecherin des Landratsamtes Mittelsachsen.

Am Salzverbrauch der Straßenmeistereien zeigt sich deutlich, dass es in Mittelsachsen offenbar mehrere Klimazonen und Orte mit den beiden Jahreszeiten Winter und strenger Winter gibt. Die Straßenmeisterei Brand-Erbisdorf schmiss bis jetzt zirka 1200 Tonnen Salz auf die Straßen und hält damit den Streurekord. Die Fahrer dringen aber auch bis in die Höhenlagen des Erzgebirges bei Holzhau vor und dort liegt jede Menge Schnee. Den geringsten Salzverbrauch hatte die Meisterei in Döbeln mit knapp 170 Tonnen.

Unproblematisch ist der Winter auch in der Bergstadt Freiberg. Zwar ereignete sich am Sonnabend an der Kreuzung Brander Straße mit der Karl-Kegel-Straße ein Glätteunfall ohne Personenschaden, aber im vergangenen Jahr hatte die Stadt wesentlich mehr mit den Winterfolgen zu kämpfen: Dachlawinen zerdepperten Autos und die Stadtverwaltung ließ die Schneemassen aus den Straßen abfahren. "Was denn für ein Winter?", fragt Baubürgermeister Holger Reuter (CDU) ironisch. Denn im Vergleich zum Vorjahr sei die Lage sehr entspannt. Bis jetzt verbrauchte der Freiberger Winterdienst etwa 330 Tonnen Salz. Das war im vergangenen Jahr deutlich mehr.

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