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Döbeln Mittelschule: Innenleben macht Fortschritte
Region Döbeln Mittelschule: Innenleben macht Fortschritte
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17:29 08.12.2011
Sparkassen-Mitarbeiterin Romy Vogel, Fördervereinsvorsitzender Ronny Walter und Schulleiter Thomas Winter (v.l.) freuen sich mit den Mittelschülern über die neue Tür. Quelle: F. Kretz

Der Eingangsbereich der Pestalozzi-Mittelschule hat ein neues Gesicht: Wo vorher eine graue, vom Zahn der Zeit angenagte Tür zu den Klassenzimmern führte, können die Schüler jetzt eine komplett restaurierte Pforte durchschreiten. "Herzlich willkommen in der Pestalozzi Mittelschule Hartha" ist in großen Buchstaben auf einem neuen Schild darüber zu lesen. Auch "Pesta", das Maskottchen der Bildungseinrichtung, schmunzelt dem Betrachter entgegen. "Die neue Tür ist ein Blickfang für die Schule und zugleich ein Motivationsschub für die Schüler - und es sieht einfach eleganter aus", meint Fördervereinsvorsitzender Ronny Walter nicht ohne Stolz mit Blick auf das Gesamtbild.

Zusammen mit den Schülern hat der Förderverein die alte Tür abgeschliffen und grün angestrichen. Das Schild, für dessen Gestaltung die Schüler ihre Ideen eingebracht haben, wurde zuletzt an seinen Platz gehievt, "im wahrsten Sinnen des Wortes", sagt Walter lachend.

Auf Walters Anfrage hin hat die Kreissparkasse Döbeln die Finanzierung des Schildes mit einer Spende von 500 Euro unterstützt. Im Zuge der von der Stadtverwaltung angeschobenen Sanierungsarbeiten im Schulgebäude findet sich zudem eine neue Sprechanlage neben der Tür. Zusammenarbeit und Absprachen mit Sparkasse und Stadt seien "reibungslos gelaufen", lobt Ronny Walter. Merklich zufrieden mit der generalüberholten Tür zum Innenleben der Schule zeigt sich ebenso Thomas Winter. "So einen Förderverein kann sich jede Schule nur wünschen", bekundet der Mittelschulleiter - nicht ohne Grund.

Auch die Neugestaltung des ehemaligen Lehrerzimmers im ersten Stock zu einem Schülercafé (die DAZ berichtete) geht auf eine Initiative des Fördervereins zurück. Die Eröffnung des Cafés - ursprünglich für den Nikolaustag angesetzt - zögert sich allerdings noch etwas hinaus. "Eigentlich ist so gut wie alles fertig", sagt Walter. Unglücklicherweise stürzte jedoch die Mutter einer Schülerin, die die Malerarbeiten im Café anleitete, von der Leiter und fällt damit für die nächsten Wochen aus. "Das sind höhere Gewalten", bedauert Ronny Walter.

Die Restarbeiten für die Bemalung der Wände erledigen die Schüler nun in Eigenregie. Dabei greift ihnen die Biologie- und Englischlehrerin Simone Berger unter die Arme. Indessen sind die Getränke- und Snack-Automaten bereits angeliefert und einsatzbereit, neben den letzten Stühlen fehlen noch Sitzgelegenheiten für die Lounge-Ecke. Ronny Walter ist zuversichtlich, dass das Café den Schülern spätestens bis Ende des Jahres offen stehen wird. Die Arbeit des Fördervereins trägt damit Früchte. "Mit der Gestaltung der Tür und des Schülercafés haben wir in diesem Jahr viel erreicht", bilanziert Walter.

Felix Kretz

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