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Döbeln Mittelschule Leisnig: Einblicke auf drei Etagen
Region Döbeln Mittelschule Leisnig: Einblicke auf drei Etagen
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19:40 05.02.2012
Nancy, Florine und Jenny (Klasse 6b) führten die Besucher in die Geheimnisse des Geo- und Geschichtskabinetts ein. Quelle: Gerhard Dörner
Leisnig

Dana McClure umso mehr. Die 23-jährige absolviert derzeit ein Austauschjahr in der Leisniger Bildungseinrichtung. Bis zum Ende des Schuljahres wird sie den Alltag der Schüler noch begleiten. "Ich beteilige mich am Englisch- und Französischunterreicht, dazu engagiere ich mich auch im Schulverein und bei Wanderungen", so die Schottin, die aus Glasgow stammt. Mitgebracht hatte sie am Sonnabend selbstgebackenes Gebäck aus ihrer Heimat. Und das schmeckte einigen Besuchern so gut, dass diese sogar den ganzen Teller mitnehmen wollten.

Sascha Till aus Großweitzschen hatte keinen richtigen Appetit auf das Gebäck. Das lag wohl eher daran, dass er von der Mittelschule begeistert war. "Ich bin zwar gerade erst gekommen, aber die ersten Eindrücke sind schon so gut, dass ich im nächsten Schuljahr auf jeden Fall hier lernen möchte." Der Viertklässler besuchte bereits eine Woche zuvor die Schule in Döbeln-Nord, wo auch sein Bruder lernt. "Doch dort ist alles viel zu groß. Hier in Leisnig ist es irgendwie gemütlicher", so seine Einschätzung. Da er im Prinzip seine Entscheidung schon getroffen hat, kommt auf seine Mutter Yvonne Till eine kleine Herausforderung zu. "Mein Mann und ich arbeiten beide in Döbeln, mein großer Sohn geht dort zur Schule. Aber irgendwie kann ich Sascha verstehen, dass er hierhin will." Das größte Problem konnte die stellvertretende Schulleiterin Manuela Konzok schnell auflösen. "Die Busverbindung von Großweitzschen nach Leisnig ist genauso gut wie von Großweitzschen nach Döbeln. Wir haben sogar noch den Vorteil, dass die Schulbusse direkt vor unserer Haustür halten", sagte sie, während sie Familie Konzok die Einrichtung zeigte. "Die Rundgänge wurden heute sehr gut angenommen. Wir machen das schon lange so und finden, dass es sich bewährt, wenn man den Eltern und Kindern die Schule persönlich näherbringt."

Der kleine Sascha Till dürfte bei seinem Rundgang noch mehr gestaunt haben. Denn es gab allerhand zu sehen. In den Klassenzimmern wurden die verschiedenen Fächer vorgestellt, dazu auch so ausgefallene Sachen wie Basteln und Töpfern. Mit der Burg Mildenstein und dem Kloster Buch erfuhren die Interessierten auch Details zu zwei Sehenswürdigkeiten in der Nähe. In einem Zimmer wurden zudem ein Wissenstest sowie ein Quiz angeboten. Verschiedene Aktionen gab es im Foyer. Die Musikschule Döbeln, die Grundschule Sitten sowie die Schülerband waren nur einige Gruppen, die ihr Können zum Besten gaben. Und für das leibliche Wohl sorgten die Eltern der Schüler mit Kaffee und Kuchen sowie die Kameraden der Feuerwehr mit Kesselgulasch.R. Seidler

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