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Döbeln Mondgucken mit Silke Schubert kommt gut an
Region Döbeln Mondgucken mit Silke Schubert kommt gut an
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00:39 07.08.2015
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Ostrau/Westewitz

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Und manchmal, so wie im vergangenen Monat, hat sogar der Mond eine Seltenheit zu bieten: Im Juli gab es zwei Vollmonde, am 2. und am 31. Juli.

Zehn bis zwölf Teilnehmern sei die optimale Gruppenstärke, sagt die Erlebnispädagogin. Schließlich möchte sie mit dem, was sie während der Wanderung erzählt, die Menschen erreichen. Auch sei am Schluss das Picknick am Hochwehr bei Westewitz mit einer Tasse Tee gemütlicher. Zur Frühjahrsmondwandersaison zieht Silke Schubert eine positive Bilanz: Das Angebot habe sich herum gesprochen, es kämen Interessenten, die von früheren Teilnehmern vom Angebot hörten. Es seien bei weitem nicht allein Esoteriker, die sich nachts auf die Spuren des Erdtrabanten begeben. "Eine ganze Reihe von Mondwanderern wollen einfach nachts die Natur erleben. Manche machen ein Familien-Ereignis daraus. "Sie bringen die Kinder mit." Natürlich sprechen manche dem Mond im Zusammenhang mit alternativen Heilmethoden bestimmte Kräfte zu. Silke Schubert: "Die Wirkung des Mondes auf den Menschen gilt ja als spekulativ. Ich persönlich bin davon durchaus überzeugt, stelle das aber bei den Wanderungen nicht in den Vordergrund." Im Hinblick auf das von ihr beschriebene breite Publikum entwickle sich nahezu jede Vollmondwanderung auf eigene Weise, zum Beispiel, wenn sich Teilnehmer einbringen, etwas zum Vorlesen dabei haben. So berichtet Schubert von einer Yoga-Gruppe, deren Mitglieder im Schein des Vollmondes ihre Übungen vollführten. Das brachte sie auf eine Idee, die sie ab September umsetzen würde: Sie möchte die Vollmondwanderungen gern thematisch anbieten. "Bisher gestalte ich die Mondwanderungen inhaltlich intuitiv. Mit der Yoga-Gruppe zeigte sich, dass sich so etwas gut in die Wanderung einfügt." Sie könne sich auch Gedichte vorstellen. Voraussetzung sei, dass sich die Teilnehmer um diese Facette der Wanderung organisatorisch selbst kümmern. "Ich würde derartige Dinge gern einbinden und bin gespannt darauf, wie sich so eine Wanderung dann wieder zu etwas anderem, interessantem weiter entwickelt." Momentan ist sie auf der Suche nach Kooperationspartnern. Wenn der Mond, wandelbarer Himmelskörper, der er ist, sich nicht zeigt, wandert Silke Schubert nicht und bittet dafür um Verständnis. Auch nach größeren Unwettern mit viel Sturm betritt sie den Wald nicht. Als ausgebildete Wanderführerin müsse sie im Blick haben, wann das Risiken zu groß werde. Herabfallende Äste sollen niemanden verletzen. Mit dem sächsischen Staatsforst steht sie unter anderem deshalb in Verbindung. Schließlich führt sie ihre Vollmondwanderungen als öffentliche Veranstaltungen. Sie freut sich im Übrigen schon auf den September. Da erscheint der Mond erfahrungsgemäß sehr groß am Himmel - und das ist der erste Monat mit einer Vollmondwanderung. Interessenten merken sich den 28. September.

Vollmondwanderungen mit Silke Schubert: 0162/7133 573

Steffi Robak

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